IWC-Marketingchefin Franziska Gsell über Zeitmangel, Bewegung und die gesellschaftliche Kraft des Sports
«Viele glauben, dass es in unserem Land allen gut geht»

Tagsüber leitet Franziska Gsell das globale Marketing der Luxusuhrenmarke IWC Schaffhausen, in ihrer Freizeit joggt sie am liebsten ohne Stoppuhr. Ein Gespräch über das Paradoxon der Zeit, Chancengleichheit in der wohlhabenden Schweiz und warum sie am 14. November beim Laureus-Charity-Lauf am Zürichsee selbst die Laufschuhe schnürt.
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Mit Herzblut am Start: Franziska Gsell (2. v. r.) am «Run for Good».
Foto: Laureus Schweiz
Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit Laureus

Franziska Gsell, wie sportlich ist die CMO von IWC im Alltag selbst unterwegs?

Franziska Gsell: Da ich den ganzen Tag im Büro sitze, versuche ich, im Alltag trotzdem in Bewegung zu bleiben. Konkret heisst das für mich: mindestens zweimal pro Woche joggen und zweimal ins Fitnessstudio gehen. Im Winter zieht es mich als Schweizerin natürlich auch in die Berge zum Skifahren, Langlaufen oder Skaten.

Läuft bei Ihnen beim Training die Stoppuhr mit?

Eigentlich nie. Als Freizeitsportlerin habe ich keine grossen Ambitionen. Wenn ich trotzdem einmal die Zeit stoppen würde, dann natürlich mit einem Fliegerchronographen von IWC – für mich die perfekte Uhr für sportliche Aktivitäten.

Was bedeutet das Thema Zeit für Sie ganz persönlich – sowohl im Beruf als auch privat?

Manchmal habe ich das Gefühl, nicht genug Zeit zu haben für all die Dinge, die ich noch machen oder entdecken will. Das ist ja das Paradoxe daran, wenn man für eine Uhrenmarke arbeitet. Obwohl man sich jeden Tag mit der Zeit beschäftigt, hat man nie genug davon.

IWC engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für Laureus und hat 2006 die Laureus Stiftung Schweiz ins Leben gerufen. Wie kam es zu diesem Engagement?

Laureus wurde im Jahr 2000 gegründet, und IWC ist seit 2005 Global Partner der Stiftung. Im Jahr 2006 haben wir dann die Gründung der Laureus Stiftung Schweiz unterstützt. Mit über zwei Jahrzehnten handelt es sich für IWC um eine der langjährigsten Partnerschaften – und sie hat einen sehr hohen Stellenwert für uns.

Foto: IWC SCHAFFHAUSEN
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Die gewaltige Kraft des Sports liegt darin, dass er Unterschiede in den Hintergrund treten lässt.
Franziska Gsell, Chief Marketing Officer IWC
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Weshalb ist IWC dieses Engagement so wichtig?

Wir konnten uns von Anfang an mit den Zielen von Laureus identifizieren. Wir glauben fest an das, was Nelson Mandela damals in seiner Gründungsrede gesagt hat: «Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern.» Für die beteiligten Kinder und Jugendlichen findet diese Veränderung oft im Kleinen statt. Sie stärken ihr Selbstwertgefühl und erhalten bessere Perspektiven für ihren weiteren Lebensweg. All diese kleinen, individuellen Erfolgsgeschichten entwickeln zusammengenommen eine grosse Kraft – und sie können für die Gesellschaft als Ganzes viel bewirken.

Für welche Werte steht IWC?

Im Herzen unserer Marke steht der Engineering-Gedanke, den unser amerikanischer Gründer Florentine Ariosto Jones etabliert hat. 1868 kam er aus Boston nach Schaffhausen, um das Schweizer Uhrmacherhandwerk mit modernen Fertigungsmethoden aus seiner Heimat zu kombinieren. Seither treibt uns ein einfacher, aber kraftvoller Gedanke an: Wir sind überzeugt, dass man die Dinge immer noch ein bisschen besser machen kann. Dieses Credo, das wir bei unseren Uhren jeden Tag leben, möchten wir auch auf die Gesellschaft übertragen. Und genau das leisten Laureus und die mehr als 300 von der Stiftung unterstützten sozialen Sportprogramme: Sie machen das Leben Tausender Kinder und Jugendlicher ein bisschen besser.

Sport steht bei Laureus im Mittelpunkt und vermittelt Werte wie Respekt, Teamgeist und Durchhaltevermögen. Warum kann Sport gerade für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen so viel bewirken?

Die gewaltige Kraft des Sports liegt darin, dass er Unterschiede in den Hintergrund treten lässt. Beim Sport verfolgen alle gemeinsam ein Ziel. Es spielt keine Rolle, welche Hautfarbe jemand hat oder aus welcher sozialen Schicht jemand kommt. Und gerade dieses Gefühl der Zugehörigkeit ist entscheidend. Wenn sich Kinder und Jugendliche in den Laureus-Programmen engagieren, lernen sie eine wichtige Lektion: Ich bin etwas wert, ich werde geachtet, mein Beitrag wird geschätzt. Gerade für junge Menschen ist diese Erfahrung wichtig, um ihren Weg im Leben zu finden und zu gehen.

Gibt es ein Laureus-Projekt, das für Sie einen ganz besonderen Stellenwert hat?

Über die Jahre durfte ich viele Laureus-Projekte kennenlernen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Förderprogramm Gorilla. Mit verschiedenen Freestyle-Sportarten fördert es nicht nur die Freude an Bewegung, sondern vermittelt auch wichtige Kompetenzen in den Bereichen Ernährung und mentale Gesundheit. Ich durfte selbst bereits an einem Gorilla-Projekt in Zürich teilnehmen und war tief beeindruckt von der Hingabe der Coaches und der Energie der Kinder und Jugendlichen. Im Jahr 2027 wird Laureus auch in Schaffhausen ein Gorilla-Projekt lancieren und ich freue mich sehr, dass IWC dieses mit freiwilligen Einsätzen von Mitarbeitenden unterstützen wird.

Sei dabei beim Laureus «Run for Good»
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Am 14. November 2026 steht Zürich am «Run for Good» für Zusammenhalt und Solidarität: Schnüre deine Laufschuhe für den Charity-Lauf der Laureus Stiftung Schweiz und unterstütze soziale Sportprogramme wie «Gorilla» oder «SPORTEGRATION», die das Selbstvertrauen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen stärken. Der Anmeldeschluss ist der 8. November 2026.

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Am 14. November 2026 steht Zürich am «Run for Good» für Zusammenhalt und Solidarität: Schnüre deine Laufschuhe für den Charity-Lauf der Laureus Stiftung Schweiz und unterstütze soziale Sportprogramme wie «Gorilla» oder «SPORTEGRATION», die das Selbstvertrauen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen stärken. Der Anmeldeschluss ist der 8. November 2026.

Bald findet der jährliche Laureus-Laufevent «Run for Good» statt. Welchen Stellenwert hat dieser besondere Sportanlass für IWC?

Ja, schon am 14. November ist es wieder so weit. Ich freue mich sehr darauf – auch, weil ich wieder selbst mitlaufen werde. Wenn so viele Menschen dem Zürcher Seebecken entlanglaufen, wird der Gemeinschaftsgedanke von Laureus auf eine besondere Art und Weise sichtbar. Der jährliche «Run for Good» ist sehr wichtig, um Aufmerksamkeit für die Arbeit und die Projekte von Laureus zu schaffen. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen mitmachen und diese Erfahrung miteinander teilen.

Und welchen Stellenwert hat der «Run for Good» für Sie persönlich?

Mir persönlich liegt am Herzen, dass wir in der Schweiz noch mehr Aufmerksamkeit für Laureus schaffen können. Viele Menschen glauben, dass es in unserem Land allen gut geht. Aber auch in der wohlhabenden Schweiz gibt es Kinder und Jugendliche, die mit einem geringen Selbstwertgefühl kämpfen oder nicht über die gleichen Chancen verfügen. Gerade bei Mädchen kann das mit Blick auf die spätere berufliche Laufbahn entscheidend sein. Und vergessen wir nicht, dass Laureus hierzulande auch einen zentralen Beitrag zur Integration von Flüchtlingskindern leistet.

Welche konkrete Botschaft möchten IWC und Laureus mit dem Event in diesem Jahr vermitteln?

In diesem Jahr steht der «Run for Good» ganz im Zeichen des Jubiläums von SPORTEGRATION. Das Programm wurde 2016 im Silo Zürich gegründet und hat sich seither von einem einfachen Fitboxtraining zu einem der grössten Sport- und Integrationsprogramme für junge Menschen mit Fluchterfahrung in der Schweiz entwickelt. Unsere Botschaft ist deshalb: soziale Integration durch Sport funktioniert.

Wenn wir über die Ziellinie hinausblicken: Was möchten Sie persönlich und als Vertreterin von IWC gemeinsam mit Laureus in Zukunft noch bewirken?

Sowohl persönlich als auch mit IWC möchte ich dazu beitragen, die Erfolgsgeschichte von Laureus weiterzuschreiben: noch mehr Projekte unterstützen, noch mehr Aufmerksamkeit generieren – und konsequent für diese gute Sache einstehen. Gerade deshalb sind Anlässe wie der «Run for Good» und auch die «Laureus Charity Night» so wichtig. Denn sie zeigen, dass wir das Leben von Kindern und Jugendlichen – weltweit und in der Schweiz – immer noch ein bisschen besser machen können.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

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