So viel Reichweite brauchen wir wirklich
Warum wir uns beim E-Auto umsonst stressen

800 Kilometer Fahrt, keine Ladesäule weit und breit und die Batterie natürlich fast leer: Beim Gedanken ans E-Auto planen wir gern den schlimmstmöglichen Reisetag. Dabei fahren Schweizerinnen und Schweizer im Schnitt nicht mal 40 Kilometer täglich. Volvo-Experte Yohan Zehaf erklärt, warum Reichweitenangst mehr mit Gewohnheit als mit der Realität zu tun hat.
Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrer legen durchschnittlich weniger als 40 Kilometer pro Tag zurück. Warum also beschäftigt uns die Reichweite trotzdem so stark?
Foto: Volvo
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Beim E-Autokauf passiert oft etwas Merkwürdiges. Plötzlich wird nicht mehr in Arbeitswegen, Einkäufen und Fahrten zum Sport gedacht. Sondern in Südfrankreich, Apulien – oder jener einen Fahrt, bei der man ohne Pause 800 Kilometer weit kommen möchte.

Dabei sieht der Alltag für die meisten ganz anders aus: Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrer legen durchschnittlich weniger als 40 Kilometer pro Tag zurück. Moderne Elektroautos schaffen ein Vielfaches. Warum also beschäftigt uns die Reichweite trotzdem so stark?

«Die meisten Menschen kaufen ein Auto nicht für den Durchschnittstag, sondern für Ausnahmefälle», erklärt Yohan Zehaf, Product Manager bei Volvo Car Switzerland. Er spricht von einer Wahrnehmungslücke. Im Alltag werde meist nur ein Bruchteil der vorhandenen Reichweite gebraucht. Im Kopf dagegen laufe die Ferienfahrt nach Südfrankreich.

Der Tankstellen-Reflex sitzt tief

Ein Teil der Nervosität stammt noch aus der Verbrennerwelt. Der Tank wird leer, also sucht man eine Tankstelle. Tanken ist eine eigene Handlung, für die man irgendwo hinfahren muss. Beim Elektroauto dreht sich das Prinzip um. «Viele stellen überrascht fest, dass sie nicht mehr aktiv ans Tanken denken müssen», erklärt Zehaf. Geladen werde dort, wo das Auto sowieso stehe: zu Hause, bei der Arbeit, beim Einkaufen.

Das klingt nach einer Kleinigkeit, verändert den Alltag aber stärker, als man erwartet. Denn: Wer morgens regelmässig mit geladenem Auto losfährt, beschäftigt sich nicht mehr ständig mit dem Energiepegel. Die Tankstelle verschwindet als Termin aus dem Kopf.

Selbst ohne private Wallbox kann dieses Prinzip funktionieren. Wer beispielsweise mehrmals pro Woche beim Arbeitgeber laden kann, deckt damit bereits einen grossen Teil seines Energiebedarfs. Dazu kommen öffentliche Ladepunkte im Quartier, beim Supermarkt oder an anderen Orten, an denen das Auto ohnehin steht.

Volvo EX60: Der vielseitige Elektro-SUV
Volvo EX60-2
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Mehr Reichweite, schnelleres Laden und höchste Effizienz machen den Volvo EX60 zum idealen Begleiter für den Alltag. Die 800-Volt-Technologie sorgt für minimale Ladezeiten und eine Reichweite von bis zu 810 Kilometern. Das grosszügige Raumkonzept verzichtet auf unnötigen Schnickschnack und setzt stattdessen auf maximale Funktionalität im Interieur. Clevere, durchdachte Stauraumlösungen runden den vielseitigen Elektro-SUV ab. Für maximale Sicherheit sorgen Volvos wegweisende Assistenzsysteme, die die ganze Familie auf jeder Fahrt rundum schützen.

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Mehr Reichweite, schnelleres Laden und höchste Effizienz machen den Volvo EX60 zum idealen Begleiter für den Alltag. Die 800-Volt-Technologie sorgt für minimale Ladezeiten und eine Reichweite von bis zu 810 Kilometern. Das grosszügige Raumkonzept verzichtet auf unnötigen Schnickschnack und setzt stattdessen auf maximale Funktionalität im Interieur. Clevere, durchdachte Stauraumlösungen runden den vielseitigen Elektro-SUV ab. Für maximale Sicherheit sorgen Volvos wegweisende Assistenzsysteme, die die ganze Familie auf jeder Fahrt rundum schützen.

Auch die Kaffeepause reicht

Bleibt die lange Reise. Hier hält sich bei vielen noch immer das Bild von der halben Stunde auf einem trostlosen Parkplatz, während man nervös auf eine Prozentanzeige starrt. Doch mit moderner Schnellladetechnik sieht die Realität anders aus.

«Die meisten Menschen unterschätzen, wie kurz ihre tatsächlichen Pausen unterwegs sind», sagt Zehaf. Kaffee holen, kurz die Beine vertreten – währenddessen kann an einer Schnellladestation bereits Energie für mehrere hundert Kilometer geladen werden.

Hinzu kommt Technik, die im Hintergrund arbeitet. Wird eine Schnellladestation im Navigationssystem als Ziel gewählt, können vollelektrische Volvo-Modelle die Batterie bereits vor der Ankunft auf die optimale Temperatur bringen. So lässt sich die verfügbare Ladeleistung besser nutzen.

Das Volvo-Navigationssystem schlägt Ladestopps vor und berechnet, mit welcher Restreichweite das Auto ankommt.
Foto: Volvo

Das Auto plant mit

Auch die Suche nach der passenden Säule verliert an Bedeutung. Das Navigationssystem aktueller elektrischer Volvo-Modelle basiert auf Google Maps und berücksichtigt Batteriestand und Route. Es schlägt Ladestopps vor und berechnet, mit welcher Restreichweite das Auto ankommt.

Yohan Zehaf erlebt gerade hier häufig einen Aha-Moment: «Viele erwarten komplizierte Ladepausen – und merken dann, dass moderne Fahrzeuge die Planung weitgehend übernehmen.» Zumal auch das Bezahlen einfacher wird. Über den Volvo Public Charging Service besteht Zugang zu mehr als 1,2 Millionen Ladepunkten in 30 europäischen Ländern.

50 Wochen gegen zwei

Die Reichweitendiskussion hat noch einen anderen Haken. Mehr Kilometer verlangen in der Regel nach mehr Batterie. Und eine grössere Batterie bedeutet mehr Gewicht, höhere Kosten und zusätzlichen Ressourcenbedarf. «Es ist aber nicht das Ziel, immer grössere Batterien zu verbauen», sagt Zehaf. Entscheidend sei die Balance aus Reichweite, Effizienz, Kosten und Ressourcenverbrauch.

Und was ist nun mit der mehrstündigen Reise nach Südfrankreich? Zehafs Rat ist erstaunlich simpel: «Ich würde die Kaufentscheidung nicht auf die zwei oder drei Ferienwochen im Jahr ausrichten, sondern auf die übrigen 50 Wochen des Alltags.»

Wer trotzdem zweifelt, sollte ausprobieren. Nicht für 20 Minuten rund ums Autohaus, sondern für ein paar Tage – inklusive einer längeren Strecke. Denn, so Zehaf: «Die besten Argumente entstehen meist nicht am Esstisch, sondern auf der ersten längeren Fahrt.»

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

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