Vermögen in der Pensionskasse
Rente oder Kapital: Was passt zu dir?

Bei der Pensionskasse geht es um die wohl wichtigste Finanzfrage des Lebens: Rente, Kapital oder ein Mix aus beidem? Eine Universallösung gibt es nicht. Die Wahl zwischen Sicherheit und Freiheit ist höchst individuell.
Rund die Hälfte aller Versicherten plant, sich das Pensionskassenguthaben ganz oder teilweise auszahlen zu lassen.
Foto: Westend61
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von Migros Bank

Eine Weltreise, eine Weiterbildung oder der Kauf von Wohneigentum stellen das private Budget gehörig auf den Kopf. Solche Ausgaben lassen sich in der Regel wieder ausgleichen. Doch der Moment, in dem die finanziellen Weichen für die kommenden 20 bis 30 Jahre gestellt werden, ist die Pensionierung.

Das Schweizer Vorsorgesystem beruht darauf, dass AHV und Pensionskasse zusammen 60 bis 70 Prozent des gewohnten Einkommens abdecken. Wer früh in die Pensionskasse eingezahlt hat, verfügt zum Zeitpunkt des Rentenalters über ein beachtliches Vermögen. Dieses Geld kann als lebenslange monatliche Rente bezogen werden. Oder es fliesst auf einen Schlag ganz oder teilweise als Kapital aufs Konto und muss selbst verwaltet werden.

Bei allen Varianten stellen sich elementare Fragen. Olivier Serex, Leiter Finanzplanung der Migros Bank, betont gleich zu Beginn: «Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur die passende Lösung für die eigene Lebenssituation. Die persönlichen Bedürfnisse müssen geklärt werden, bevor man diesen einmaligen und unumkehrbaren Entscheid fällt.»

Drei Lebensentwürfe, drei Lösungen

Wie individuell die Ausgangslagen sind, zeigen drei alltägliche Beispiele. Marco möchte seinen Lebensabend im Tessin verbringen und dafür sein Haus umbauen. Soll er dies mit einem Teil seines PK-Kapitals finanzieren, oder sind die Chancen für eine Erhöhung der Hypothek mit einer festen Rente besser? Sarah (64) hingegen bleibt lieber in ihrem Eigenheim und schätzt die absolute Sicherheit eines garantierten monatlichen Einkommens. Paul und Leonie haben sich frühpensionieren lassen. Um sich ihre Reisewünsche zu erfüllen, wählen sie eine Mischform: Er lässt sich das ganze PK-Guthaben auszahlen, sie bezieht nur 25 Prozent als Kapital und den Rest als Rente.

Sie alle standen vor der exakt gleichen Entscheidung bei ihrer Pensionskasse. Ihre optimale Lösung könnte jedoch unterschiedlicher nicht sein.

Auf einen Blick
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Wer rechtzeitig plant, blickt der Pensionierung entspannt entgegen. Die Migros Bank unterstützt dich bei allen Finanzfragen rund um den Ruhestand.

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Wer rechtzeitig plant, blickt der Pensionierung entspannt entgegen. Die Migros Bank unterstützt dich bei allen Finanzfragen rund um den Ruhestand.

Verantwortung für 30 Jahre und sinkende Umwandlungssätze

Umfragen zeigen: Rund die Hälfte aller Versicherten plant, sich das Pensionskassenguthaben ganz oder teilweise auszahlen zu lassen. Die Argumente sind stark. Wer das Kapital bezieht, verwaltet sein Geld eigenständig, kann es vererben und spart beim Bezug einmalig Steuern. Eine Rente hingegen muss lebenslang als Einkommen versteuert werden.

Zudem sinken bei vielen Pensionskassen seit Jahren die Umwandlungssätze. Damit schrumpft die monatliche Rente. Es lohnt sich deshalb, nachzurechnen, ob das verbleibende Einkommen im Alter den gewohnten Lebensstandard sichert.

Um die Steuerlast beim Kapitalbezug zu minimieren, gilt es, vorauszuschauen. Die Guthaben der Partnerin oder des Partners sowie Gelder der Säule 3a sollten über mehrere Jahre gestaffelt bezogen werden. Doch Vorsicht: Wer sich fürs Kapital entscheidet, trägt das Risiko des Vermögensverzehrs komplett selbst. Das Geld muss für einen Ruhestand reichen, der heute oft zwei bis drei Jahrzehnte dauert. Unvorhergesehene Ausgaben, etwa für eine spätere Pflege, gehören zwingend in die Berechnung.

Olivier Serex betont: «Der Kapitalbezug muss präzise aufgeteilt werden. Das Ziel ist ein regelmässiger Vermögensverzehr, bei dem ein Teil des Geldes weiterhin ertragreich angelegt bleibt.»

Viele Versicherte unterschätzen die Planungssicherheit der Kassen: Bei einzelnen Pensionskassen muss der Kapitalbezug bis zu drei Jahre im Voraus angemeldet werden. Wer sich zu spät informiert, verspielt seine Wahlfreiheit.

«Eine gute Finanzplanung für die Pension klärt die Kernfragen und leitet daraus die optimale Renten- und Kapitalstrategie ab», sagt Olivier Serex, Leiter Finanzplanung der Migros Bank.
Foto: PHIL-WENGER

Digitaler Rechner oder persönliches Gespräch?

Für eine erste Standortbestimmung sind digitale Vorsorgerechner ideal. Sie liefern schnelle Antworten auf rein mathematische Fragen: Wie hoch fällt die voraussichtliche Rente aus? Wie verändern sich die Zahlen bei einem Teilbezug? Ein Rechner liefert das Fundament und schafft Transparenz über die nackten Zahlen.

An seine Grenzen stösst das digitale Tool jedoch, wenn individuelle Lebensträume, Hypotheken, Steuern und emotionale Bedürfnisse aufeinander treffen. Ein Rechner berücksichtigt weder das Umbauprojekt im Tessin noch die persönlichen Ängste vor finanziellen Engpässen. Erst im Gespräch verknüpft eine Fachperson die einzelnen Aspekte zu einem klaren Gesamtbild. «Dabei werden die individuellen Prioritäten und Lebensentwürfe in den Mittelpunkt gestellt», sagt Olivier Serex.

Die drei Kernfragen für deine Planung

Eine verantwortungsvolle Beratung beginnt nicht mit Produktempfehlungen, sondern mit aktivem Zuhören. Bevor du eine unwiderrufliche Entscheidung triffst, solltest du drei grundlegende Fragen klären:

  • Wann möchte ich mich pensionieren lassen? Das Timing beeinflusst massgeblich, wie viel Kapital zur Verfügung steht.
  • Wie möchte ich leben? Ob grosse Reisen oder ruhiger Alltag zu Hause: Deine Wünsche bestimmen deinen Geldbedarf.
  • Wie sehen meine Einnahmen und Ausgaben aus? Ein ehrliches Budget für die Zeit vor und nach der Pensionierung ist unverzichtbar.

Olivier Serex unterstreicht hier nochmals, dass eine gute Finanzplanung die Antworten auf diese drei Kernfragen verbindet, um daraus die optimale Renten- und Kapitalstrategie abzuleiten.

Checkliste für deine Unterlagen zur Pensionsplanung
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Oft scheitert die Planung bereits am ersten Schritt, dem Sammeln der Dokumente. Wer gut vorbereitet in die Vorsorgeberatung geht, hat mehr Zeit für die wirklich wichtigen Fragen.

  • Aktueller Pensionskassenausweis: Zeigt die voraussichtliche Rente und das vorhandene Kapital.
  • Steuern: Die Kopie der letzten Steuererklärung legt die finanzielle Situation übersichtlich offen.
  • Haushaltsbudget: Eine realistische Aufstellung der Lebenshaltungskosten zeigt den Finanzbedarf.
  • Säule 3a: Höhe des Vermögens in der privaten Vorsorge.
  • Wohnsituation: Übersicht über bestehende Hypotheken und geplante Renovationen.

Es gibt keine allgemeingültige optimale Lösung. Eine gute Beratung hilft dir jedoch, den Berg an Unterlagen in verständliche Szenarien zu übersetzen und deine ganz persönlichen Prioritäten in den Mittelpunkt zu stellen.

Oft scheitert die Planung bereits am ersten Schritt, dem Sammeln der Dokumente. Wer gut vorbereitet in die Vorsorgeberatung geht, hat mehr Zeit für die wirklich wichtigen Fragen.

  • Aktueller Pensionskassenausweis: Zeigt die voraussichtliche Rente und das vorhandene Kapital.
  • Steuern: Die Kopie der letzten Steuererklärung legt die finanzielle Situation übersichtlich offen.
  • Haushaltsbudget: Eine realistische Aufstellung der Lebenshaltungskosten zeigt den Finanzbedarf.
  • Säule 3a: Höhe des Vermögens in der privaten Vorsorge.
  • Wohnsituation: Übersicht über bestehende Hypotheken und geplante Renovationen.

Es gibt keine allgemeingültige optimale Lösung. Eine gute Beratung hilft dir jedoch, den Berg an Unterlagen in verständliche Szenarien zu übersetzen und deine ganz persönlichen Prioritäten in den Mittelpunkt zu stellen.

Hinweis: Diese Informationen richten sich zu Werbezwecken an Personen mit Domizil in der Schweiz und ohne Steuerpflicht in den USA. Sie haben ausschliesslich informativen Charakter und stellen kein Angebot, keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung sowie keine Finanzplanung dar.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

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