Vom Flüchtling zum Bankett Sous Chef
Wie Maksym auf dem Gurten sein Glück fand

Eigentlich studierte Maksym Matiiash in der Ukraine Vermessungswesen. Dann kam der Krieg. Heute kreiert der 25-Jährige auf dem Berner Gurten kulinarische Erlebnisse. Seine Geschichte zeigt, wie gelebte Inklusion bei der Migros-Gruppe neue Lebenswege eröffnet.
Der Krieg zwang ihn zu einem beruflichen Neuanfang. Jetzt ist der Ukrainer Maksym Matiiash Bankett Souschef im Restaurant Gurtners auf dem Gurten.
Foto: Robin Berek @Migros-Genossenschafts-Bund
Das ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von der Migros-Gruppe

Maksym Matiiash weilte im Winter 2022 gerade in der Schweiz in den Skiferien, als seine ganze Welt auf den Kopf gestellt wurde. «Alles war gut. Und dann hat über Nacht der Krieg begonnen in meinem Land», erinnert sich der junge Ukrainer, sichtlich bewegt. An eine Rückkehr in sein gewohntes Leben war plötzlich nicht mehr zu denken.

Stattdessen fand er bei einer herzlichen Schweizer Gastfamilie in Belp BE ein neues, temporäres Zuhause. Fernab von seiner Heimat musste sich Maksym komplett neu erfinden. In der Ukraine hatte er Vermessungswesen studiert – ein Beruf, der Präzision und akribische Planung erfordert. Dass er wenig später seine Genauigkeit in einer Grossküche beim Anrichten von Tellern beweisen würde, hätte er sich damals wohl kaum träumen lassen.

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Eine Chance, die alles veränderte

Ein spontanes, unkompliziertes Angebot gab den Ausschlag, dass sich Maksyms herausfordernde Situation auf positive Weise veränderte: Ein Freund seiner Gastfamilie arbeitete als Küchenchef im beliebten Restaurant Gurtners auf dem Berner Hausberg. Er fragte den angehenden Geometer, ob er sich vorstellen könne, im Restaurant auszuhelfen. «Ich habe einfach gesagt: ‹Okay, ich probiere es aus›», erzählt der Ukrainer. Und es funkte sofort zwischen ihm und der hektischen, aber faszinierenden Küchenwelt: «Es hat mir schon am ersten Tag sehr gefallen.»

Was als simples Ausprobieren begann, nahm schnell Fahrt auf. Bereits nach dem zweiten oder dritten Tag bot man ihm an, im Stundenlohn weiterzumachen, um in Ruhe zu sehen, wie sich die Zusammenarbeit entwickelt. Inzwischen ist daraus eine Festanstellung geworden.

Gelebte Inklusion: Mehr als nur ein Schlagwort

Zu verdanken hat Maksym seinen Job nicht nur dem Küchenchef, sondern auch der Migros Aare, die das Restaurant Gurtners betreibt. Wie die gesamte Migros-Gruppe engagiert sie sich stark für eine Arbeitskultur, in der Vielfalt gelebt wird und alle Menschen faire Chancen erhalten – völlig unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrem Hintergrund.

Neue Berufung: Maksym will Menschen mit Essen glücklich machen.
Foto: Team CCEA @ Migros-Genossenschafts-Bund

Vom Anfänger zum Profi

Maksym hat die Chancen, die ihm die Migros Aare geboten hat, mit beeindruckendem Elan genutzt. Stillstand ist für ihn sowieso ein Fremdwort. «Ich will mich immer weiterentwickeln und etwas Neues lernen», meint er. Sein Arbeitgeber hat dieses Potenzial sofort erkannt und unterstützt ihn tatkräftig auf seinem Weg, auch mit Weiterbildungen. Maksym konnte die komplexen Abläufe in der Küche inzwischen verinnerlichen und Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Team übernehmen. Aus der Hilfskraft ist nun ein souveräner Profi geworden: Als Bankett Souschef plant Maksym heute selbständig die Abläufe, führt seine Kolleginnen und Kollegen und stellt sicher, dass die Qualität bei jedem grossen Anlass stimmt.

Deutsch lernen – mitten im Leben

Eine der grössten Hürden bei einem Neustart in einem fremden Land ist oft die Sprache. Doch auch hier wählte Maksym, der vor seiner Zeit in der Schweiz neben Ukrainisch nur Englisch sprach, seinen eigenen, pragmatischen Ansatz. Zwei Wochen lang besuchte er einen Deutschkurs, dann lernte er im Alltag weiter. «Ich habe einfach mit den Leuten kommuniziert und immer Neues aufgenommen», erzählt er.

Zusätzlich begann er, in seiner Freizeit Filme und Videos auf Deutsch zu schauen, um sein Gehör zu trainieren und den Wortschatz auszubauen. Auch der direkte, tägliche Kontakt im Restaurant und mit den Gästen half ihm dabei, immer besser Deutsch zu sprechen.

Ein magischer Arbeitsplatz

Heute fühlt sich Maksym auf dem Gurten nicht nur beruflich angekommen, sondern sichtlich wohl. Die Gastronomie fordert viel Einsatz, gibt ihm aber jeden Tag auch viel zurück. Auf die Frage nach seiner grössten Motivation muss er nicht lange überlegen: «Ich will Menschen mit Essen glücklich machen.»

Wenn er in einer ruhigen Minute über seinen Arbeitsplatz blickt, gerät der Souschef ins Schwärmen. «Hier ist einfach ein sehr schöner Ort zum Arbeiten. Vom Ort, vom Team. Und es ist das, was ich machen will», sagt er. Und wenn er nach einer intensiven Schicht in der Küche draussen steht und die atemberaubende Aussicht geniesst, ist für Maksym völlig klar: «Du siehst ganz Bern. Es ist Magie.»

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

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