Vom Raclette-Schloss bis zum Wild-Gourmet-Tempel
Hier kannst du im Herbst herzhaft schlemmen

Nach dem Sommer steigt wieder die Lust auf deftige Gerichte, darunter Wild, Raclette oder Brasato mit Polenta. Wir zeigen, wo man im Schweizer Herbst nach Herzenslust schlemmen kann – vom gemütlichen Ausflugslokal bis zum Tessiner Grotto.
Das ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von Schweiz Tourismus

Restaurant Pax Montana, Flüeli-Ranft

Foto: Restaurant Pax Montana, Flüeli-Ranft

Das «Pax Montana» im Kanton Obwalden ist unter den Ausflugsrestaurants ein echter Geheimtipp. Der ikonische Jugendstilbau von 1896 thront mit grandioser Aussicht erhaben auf einem Hügel direkt über der mystischen Ranft-Schlucht und überzeugt auch gastronomisch. Serviert werden vor allem regional-saisonale Speisen von Käsern, Bäckern, Pastaherstellern und Glacéproduzenten, die sich mitunter sogar in Sichtweite befinden. Ein Highlight der Karte ist der historische Genuss regionaler Spezialitäten: Das Obwaldner Natura-Kalbspaillard mit Kernser Edelpilzen an Heujus, die knusprige Butterrösti und das Marktgemüse werden wie anno 1896 zubereitet und im Silbergeschirr aufgetischt.

Ausflüge: Einen Katzensprung entfernt ist das Culinarium Alpinum in Stans. Unter dem Dach des ehemaligen Kapuzinerklosters lässt sich bei einer Degustation im Alpsbrinzkeller die Zentralschweizer Spezialität schlechthin entdecken, dazu gibts Führungen durch die essbare Landschaft des Gartens oder Wurstkurse. Als Picknick-Begleiter für eine Herbstwanderung eignet sich der Sbrinz genauso wie die traditionelle Urner Hauswurst, die zum kulinarischen Erbe der Schweiz zählt.

Hoteltipp: Jedes der zwölf Zimmer im charmanten Boutique-Hotel Schlüssel in Beckenried NW ist ein Unikat, ausgestattet mit historischen Trouvaillen, frei stehenden Badewannen und Elementen der Belle Époque.

«Zum alten Stephan», Solothurn

Foto: José R. Martinez /Zum Alten Stephan

Der «Alte Stephan» in Solothurn macht seinem Namen alle Ehre: Er gilt als ältestes Restaurant der Barockstadt – und wartet mit einer heimeligen Atmosphäre und einer familiären Gastfreundschaft auf. Das Lokal setzt ausschliesslich auf erstklassige, authentische Handwerksküche, die Zutaten stammen aus einem bewährten Netz an lokalen Produzenten. Auf den Teller kommen Klassiker wie das «Solothurner Wysüppli», ein saftiges Kalbs-Cordon-bleu oder ein zarter «Suurer Mocke» nach der Originalrezeptur des Hauses. Saisonal mutet aber auch die fleischlose Küche in der Gourmetbeiz an: Im Programm ist etwa ein Vegetarischer Herbst-Teller mit Quarkpizokel mit Wildgarnitur an Randenjus.

Ausflüge: Verbinden kann man den Besuch in Solothurn zum Beispiel mit einer Tour de Hoflädeli im Bucheggberg, dem landwirtschaftlichen Herz der Region. Zu kaufen gibts frischen Süssmost, hausgemachte Konfitüren, Kürbisse und Bauernspeck. Käseliebhaber unternehmen eine E-Bike-Tour zur Schaukäserei in Affoltern i. E., wer eine Alternative zum bekannten Bernern Zibelemärit erleben möchte, besucht den stimmungsvollen «kleinen Bruder» des Events im Seeländer Städtchen Aarberg.

Hoteltipp: Das Hotel Bären in Solothurn war einst eine wichtige Pferdekutschenstation an der Handelsroute. Heute lässt sich im denkmalgeschützten Haus wunderbar ruhig und nachhaltig schlafen.

Restaurant Blume, Baden AG

Foto: Atrium Hotel Blume Baden

Wer in der «Blume» tafelt, erlebt im stilvoll renovierten Ambiente des Atriumhotels nach römischen Vorbild einen saisonal-regionalen Streifzug durch Feld, Wald und See. Besonders bekannt ist das Lokal für seine Fischkreationen – ausgezeichnet mit der Tafel des «Goldenen Fischs». Wers romantisch mag, bucht das stimmungsvolle Candlelight-Dinner: Erst gibts ein entspannendes Candlelight-Bad in den nostalgischen Doppelbadestuben, danach ein Glas Secco vom hauseigenen Rebberg und schliesslich einen Viergänger hoch über dem Innenhof.

Ausflüge: Mehr zu Baden erfährst du auf dem Food Trail, einer genussreichen Führung durch die Bäderstadt – mitsamt dem berühmten spanischen Brötli. Ein kulinarisches Highlight der Region ist auch der Aarauer Rüeblimärt. An 150 Ständen mitten in der historischen Altstadt dreht sich am 4. November alles um das Aargauer Gemüse schlechthin: von kunstvoll geflochtenen Ruten über Rüeblisuppe, Rüebliwurst und klassische Rüeblitorten bis hin zu handgemachtem Rüebli-Konfekt und Schnaps.

Hoteltipp: Ein weiterführender Tipp erübrigt sich. In der «Blume» kann in einem der 32 individuell renovierten Zimmer auch wunderbar angenehm geschlafen werden.

Herbst-Inspirationen von Schweiz Tourismus
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Ob du auf der Suche nach verborgenen Naturperlen, den schönsten Velorouten oder idyllischen Unterkünften bist: Bei Schweiz Tourismus findest du reichlich Inspiration für die farbenfrohe Jahreszeit. Verfolge das Spektakel der Natur auch live mit dem Laubtracker und nutze ihn für die Planung deiner Ausflüge.

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Ob du auf der Suche nach verborgenen Naturperlen, den schönsten Velorouten oder idyllischen Unterkünften bist: Bei Schweiz Tourismus findest du reichlich Inspiration für die farbenfrohe Jahreszeit. Verfolge das Spektakel der Natur auch live mit dem Laubtracker und nutze ihn für die Planung deiner Ausflüge.

Restaurant Maison Wenger, Le Noirmont JU

Foto: Maison Wenger Le Noirmont

Haute Cuisine auf dem Hochplateau der Freiberge bietet das «Maison Wenger» in Le Noirmont JU. Das Restaurant mit 18 Gault-Millau-Punkten setzt typische regionale Produkte kreativ in Szene: Die Saucisse d'Ajoie IGP zum Beispiel wird mit einem Millefeuille vom glasierten Kohlrabi und einer Reduktion von fermentiertem Kohl kredenzt, die Seeländer Rüebli kommen als Soufflé. Hier isst stets auch das Auge mit: so wird auch mal eine Speise kunstvoll im Heubett serviert.

Ausflüge: Die benachbarte Ajoie gilt als einer der Schweizer Genussorte. Diese laden dazu ein, eine Region mit allen Sinnen zu geniessen. Entdecken lässt sich auf einer kulinarischen Tour durch den Jura zum Beispiel die erwähnte Saucisse d’Ajoie IGP, eine würzige Wurst mit Kümmelsamen, Pfeffer und Knoblauch. Fest zum Jura gehört auch der Tête de Moine AOP. Wer im November anreist, erlebt beim St. Martinsfest die Festtagsküche der Region in geselliger Atmosphäre.

Hoteltipp: Hotel de la Cigogne, St-Ursanne JU. Ein echter Rückzugsort im Städtchen direkt am Doubs mit 12 eleganten Zimmern und einem hauseigenen Spa-Bereich.

Gasthaus zum Gupf, Rehetobel AR

Foto: Gasthaus zum Gupf, Rehetobel

Hoch hinaus geht es im «Gupf» nicht nur bezüglich seiner Lage auf einer Panorama-Aussichtskuppe mit Blick auf den Bodensee und den Alpstein. Das Gourmetlokal kocht auf höchstem Gault-Millau-Niveau, bleibt dabei aber nahbar: Das Ambiente im Landhausstil ist elegant-behaglich, auf den Teller kommen vor allem Köstlichkeiten aus der Region. Das Fleisch stammt vom hauseigenen Hof – etwa für das Chateaubriand. Im Herbst ist zudem heimisches Wild Trumpf. Ein weiteres Highlight ist der begehbare Weinkeller: Unter fachkundiger Begleitung des Sommeliers wählt man hier aus über 30’000 Flaschen den passenden Tropfen aus.

Ausflüge: Die Einkehr lässt sich ideal mit einem Abstecher in die Appenzeller Schaukäserei in Stein kombinieren. Neben Käse bieten sich auch lokale Fleischspezialitäten wie Appenzeller Mostbröckli und Siedwurst aus lokalen Metzgerei-Betrieben als Mitbringsel an.

Hoteltipp: Ideal zum Ausspannen nach Ausflügen in der Appenzeller Hügel- und Gourmetlandschaft ist der Gasthof Hirschen in Wald AR. Das geschichtsträchtige Haus verbindet urige Gemütlichkeit mit gepflegtem Landhaus-Charme. Und: Im alten Backofen wird auch heute noch fast täglich gebacken. Seit drei Generationen duftet es im Hirschen nach frischem Brot und nach den kleinen, weit herum bekannten Gebäcken.

Restaurant-Finder
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Lust auf eine genussvolle Einkehr in einem Ausflugslokal, einem Weinrestaurant, einer gemütlichen Schweizer Beiz oder einem edlen Gourmetlokal? Die kuratierte Restaurant-Übersicht von Schweiz Tourismus hilft dir bei der Suche auf die Sprünge! Noch mehr Beizen findest du via Button.

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Lust auf eine genussvolle Einkehr in einem Ausflugslokal, einem Weinrestaurant, einer gemütlichen Schweizer Beiz oder einem edlen Gourmetlokal? Die kuratierte Restaurant-Übersicht von Schweiz Tourismus hilft dir bei der Suche auf die Sprünge! Noch mehr Beizen findest du via Button.

«Café Tivoli», Châtel-St-Denis FR

Foto: Switzerland Tourism/Jan Geerk

Das «Café Tivoli» gilt als Pilgerstätte für Liebhaber der Freiburger Küche. Der absolute Hit im urgemütlich eingerichteten Lokal mit seinen kunstvollen Holzschnitzereien ist in den Caquelons zu finden: Die Gastgeber Sarah und Damien Colliard hüten hier das wohl bestgehütete Fondue-Geheimnis der Westschweiz. Ihr Moitié-Moitié und das sämige Vacherin-Fondue gelten unter Kennern als echte Referenz. Dazu passt ein Fleischplättli mit Produkten aus der Region. Wer lieber Fleisch zum Hauptgang hat: Auf der Karte finden sich auch Klassiker wie Entrecôte und Saucisson oder – etwas früher im Herbst – das typische Freiburger Benichon-Menü, einer herbstlichen Fleischplatte mit Beilagen.

Tipp: Zahlreiche weitere Fondue-Beizen findest du auf dem umfassenden Fonduefinder von Schweiz Tourismus.

Ausflüge: Lust auf noch mehr Käse? Dann ist ein Ausflug in das nahegelegene Maison du Gruyère perfekt – ein Erlebnis für alle Sinne. Schoggifans wiederum sind im Maison Cailler in Broc FR richtig. Besucherinnen und Besucher erleben hier die Geschichte der ältesten noch bestehenden Schokoladenmarke der Schweiz. Höhepunkt des Rundgangs: die Degustation. Apropos: Wer Lust auf ein gutes Glas Chasselas hat, sollte das nahegelegene Lavaux besuchen, zum Beispiel mit einem Spaziergang oder eine Fahrt im nostalgischen Bummelzug «Lavaux-Express» durch die terrassierten Weinberge inklusive Degustation.

Hoteltipp: Das Fünfsterne-Resort Mirador Resort & Spa sorgt mitten in den Rebbergen für erstklassige Entspannung nach den kulinarischen Ausflügen.

Château de Villa, Sierre VS

Foto: lumiere.ch

Das «Château de Villa» in Sierre gilt als unangefochtene Raclette-Hochburg. Der Hit im schlossähnlichen Herrenhaus ist die Degustation à discrétion, bei der fünf verschiedene AOP-Rohmilchkäse nacheinander am offenen Feuer geschmolzen werden. Ein Gaumenschmaus mit Einlage: professionelle Racleurs jonglieren mit verblüffender Leichtigkeit mit den verschiedenen Käselaiben und sorgen so für ein unvergleichliches Spektakel. Übers Jahr werden auf diese Weise 25 verschiedene Sorten des Raclette du Valais AOP präsentiert. Und nicht nur die Käsevielfalt ist gross: Mit über 650 ausgewählten Weinen von weit über hundert Walliser Winzerinnen und Winzern bietet die hauseigene Vinothek ein nahezu lückenloses Panorama des grössten Schweizer Weinkantons. Mehr zum Thema Raclette erfährst du zudem auf dieser Übersicht.

Ausflüge: Ergänzen lässt sich der Schmaus im Siderser Kultlokal mit einer genussvollen Wanderung über den «Sentier viticole» zwischen Sierre und Salgesch, mitten durch farbenprächtige Reblandschaften. Wer mehr über das Raclette-Handwerk erfahren möchte, begibt sich in der Region Grand Entremont auf die Spuren des legendären Schmelzkäses. Typische Walliser Köstlichkeiten wie etwa Walliser Trockenspeck IGP, Walliser Roggenbrot AOP oder eben Raclettekäse gibts zum Abschluss in der Boutique des Villa Château.

Hoteltipp: Eingebettet in die Rebberge bei Sierre bietet das Weingut Colline de Daval ein authentisches Agrotourismus-Erlebnis in liebevoll gestalteten Gästezimmern, die alle den Namen typischer Traubensorten tragen.

Grotto America, Tegna / Locarno TI

Foto: Switzerland Tourism / Nicola Fuerer

Etwas versteckt an den Ufern der Maggia bei Tegna verkörpert das über 400 Jahre alte «Grotto America» Tessiner Nostalgie pur. Früher war das Lokal der Treffpunkt der Tessiner Auswanderer vor ihrer Abreise in die USA. Heute kann man sich das Aufbrechen in diesem Lokal gar nicht mehr vorstellen, zu gemütlich ist es unter den mächtigen Baumkronen am Granittisch oder im behaglichen Inneren des Lokals. Aufgetischt werden traditionelle Grotto-Gerichte mit einer innovativen Note – stets aus Produkten aus der unmittelbaren Umgebung; vom Trockenfleisch über die Polenta mit Brasato bis zum Gelato danach.

Tipp: Wer zu einem Grotto-Hopping aufbrechen möchte, findet in dieser Übersicht jede Menge Vorschläge.

Ausflüge: Kulinarisch verbinden lässt sich der Aufenthalt im Tessin mit einer Visite auf dem Landgut Terreni alla Maggia in Ascona, wo der nördlichste Reis der Welt angebaut wird und ausserdem ein ausgezeichneter Merlot gedeiht. Ein Spaziergang über den Kastanienerlebnisweg in Arosio bringt die Geschichte der Marroni näher, während in Bellinzona traditionelle Bissoli probiert werden können, ein Dessert aus Kastaniencreme und Schoggi.

Hoteltipp: Das charmante Boutique-Hotel Remorino in Minusio direkt am Lago Maggiore ist nachhaltig geführt und beinhaltet im Übernachtungspreis das Ticino Ticket – für die Fahrt ins Grotto sowie zu den verschiedenen Ausflugszielen.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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