Darum gehts
- Auf Tiktok sorgt ein Video eines neuen Aston-Martin-Prototyps für Aufsehen
- Milliardär Ken Griffin soll den Wagen für neue Rennstreckenrekorde bestellt haben
- Vorbild: Valkyrie AMR Pro, über 400 km/h Höchstgeschwindigkeit, 1015 PS Leistung
Ein Video auf Tiktok sorgt bei Autofans für Aufsehen: Es zeigt die Testfahrt eines bisher unbekannten einsitzigen Aston Martin auf einem Flughafen. Der ganz in Schwarz gehaltene Prototyp erinnert in seiner Form an einen Aston Martin Valkyrie – aber mit offenem Ein-Mann-Cockpit und einem Halo-Sicherheitsbügel wie in der Formel 1.
Auch der Sound erinnert an den V12-Saugmotor des 4-Millionen-Franken-Hypersportlers. Was hat es mit dem mysteriösen Auto auf sich? Bereitet der legendäre Rennsport-Ingenieur Adrian Newey (67), der als Vater des Erfolgs von Red Bull Racing gilt, sein nächstes Meisterstück vor? Der Design-Guru hatte sich 2025 dem Formel-1-Team des britischen Luxussportwagenbauers angeschlossen.
Gemacht für Streckenrekorde
Laut Informationen des Fachblatts «Auto, Motor und Sport» hat Milliardär Ken Griffin (57) das Spielzeug in Auftrag gegeben. Der Aston soll ohne den Bremsklotz lästiger Reglemente der schnellste Rennwagen der Welt werden und auf verschiedenen Rennstrecken neue Rekorde aufstellen. Dem Vernehmen nach nimmt das «Batmobil» der aktuellen Formel-1-Generation etwa 10 Sekunden pro Runde ab.
Zu den Spezifikationen des Prototyps ist nichts bekannt. Allerdings gibt es Hinweise: Der Valkyrie liefert dank Hybridsystem mit V12-Motor in der Strassenversion 1155 PS und ist auf eine Höchstgeschwindigkeit von 355 km/h elektronisch abgeregelt. Die für Rennstrecken optimierte Version Valkyrie AMR Pro hat kein Hybridsystem und leistet 1015 PS. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf über 400 km/h geschätzt.
Ferrari von Michael Schumacher
Griffin kann es sich leisten. Mit einem Vermögen von 50 Milliarden Dollar ist der Gründer des Hedgefonds Citadel einer der reichsten Menschen der Welt. Zu seiner Sammlung gehören aktuell mehrere Ferraris (LaFerrari, LaFerrari Aperta, Enzo), ein McLaren P1 GTR und ein McLaren Senna GTR.
Zudem gehört ihm auch ein Ferrari 248 F1. Mit diesem fuhr Michael Schumacher (57) in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2006 und gewann fünf Rennen. Griffin nahm mit dem Formel-1-Boliden am letztjährigen Concours d'Elegance im kalifornischen Pebble Beach (USA) im Rahmen der Monterey Car Week teil.