Kurzzeitig konnte sich US-Präsident Donald Trump (79) für die vorher stets verhassten Elektroautos begeistern. Dies lag aber nicht zuletzt an seinem zwischenzeitlichen Best Buddy Elon Musk (54), der Trump ein nagelneues Model S in die Einfahrt des Weissen Hauses stellte. Doch Tempi passati: Die Freundschaft der beiden Alpha-Männchen ist seit Musks Austritt bei der Regierungsbehörde Doge im Mai zumindest auf Eis gelegt, und E-Autos bläst erneut ein eisiger Wind entgegen. Seit Oktober bekommen Käufer eines Stromers in den USA keine Steuergutschriften als Kaufanreiz mehr – entsprechend deutlich war der Rückgang der Neuzulassungen, die noch im September den Rekordwert von 168'468 erreichten.
Mit einem Minus von 14 Prozent gegenüber dem Oktober 2024 brachen die E-Auto-Verkäufe aber weniger stark ein als von Experten befürchtet. Insgesamt wurden in den USA im Oktober 86'782 batterieelektrische Fahrzeuge neu zugelassen, der Marktanteil der Stromer fiel auf 6,9 Prozent (Jan.–Okt.: 8,4 %). «Angesichts all der Veränderungen im regulatorischen Umfeld hatte ich einen stärkeren Rückgang erwartet», kommentierte der Analyst Tom Libby von S&P Global Mobility gegenüber dem US-Branchenmagazin Automotive News.
Tesla triumphiert
Hauptgrund für den nur milden Rückgang sind die im Oktober sogar leicht gewachsenen Verkaufszahlen von Tesla. Mit knapp 50'000 E-Autos und einem Plus von 11 Prozent dominiert der US-Hersteller den Heimatmarkt. Entscheidenden Anteil dürften die neue Günstig-Variante des Bestsellers Model Y und niedrigere Leasingangebote haben. Doch auch andere US-Marken wie Cadillac (+93 %), VW-Tochter Rivian (+10 %), GMC (+6 %) oder Lucid (+163 %) konnten ihre Stromer-Verkäufe gegenüber dem Vorjahresmonat teils deutlich erhöhen. Die etablierten Hersteller schnitten im Oktober deutlich schlechter ab als die reinen Elektromarken. Bei Ford gingen die Stromer-Verkäufe um 23, bei Chevrolet sogar um 49 Prozent zurück.
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