Audi bringt neuen Q7 vorerst nur als Diesel
Totgesagte leben länger

Audi präsentiert dieses Jahr zwei neue Luxus-SUVs. Während der riesige Q9 für die USA gedacht ist, soll der alles andere als kleine Bruder Q7 mit gleichen Qualitäten in Europa punkten – allerdings mit überraschender Antriebspalette.
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Der neue Audi Q7 macht kein Geheimnis daraus, dass er sich am kommenden XXL-Bruder Q9 orientiert.
Foto: TSP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der neue Audi Q7 startet im September mit luxuriösem Innenraum und Dieselantrieb.
  • Erstmals 2+2-Sitzkonfiguration mit elektrisch verstellbaren und klimatisierten Sitzen.
  • Basispreis: 106'800 Franken, Kofferraumvolumen: 722 bis 2075 Liter.
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Stefan GrundhoffFreier Mitarbeiter Auto & Mobilität

Edler, wuchtiger, riesiger: Der neue Audi Q7 macht kein Geheimnis daraus, dass er sich am kommenden XXL-Bruder Q9 orientiert. Die logische Folge: Im edlen Innenraum herrschen jetzt noch üppigere Platzverhältnisse als beim Vorgänger.

Doch uns imponiert vor allem das Komfortniveau des neuen Q7. Erstmals gibts das rund fünf Meter lange SUV-Flaggschiff nicht nur als Fünf- oder mit dritter Sitzreihe als Siebensitzer, sondern auch als Luxus-Variante mit zwei Einzelsitzen hinten. Diese neue 2+2-Sitzkonfiguration ist in Sachen Reisekomfort ein deutlicher Mehrwert. Zumal sich die hinteren Sessel nicht nur elektrisch verstellen, sondern auch klimatisieren lassen. Viel Platz gibts auch im Kofferraum: mindestens 722 Liter – oder beeindruckende 2075 Liter bei umgeklappten Rücksitzen.

Vorerst nur als Diesel

Doch die grösste Überraschung wartet unter der Haube: Der eigentlich totgesagte Diesel feiert bei Audi eine fette Renaissance! Zum Schweizer Verkaufsstart im September rollt die dritte Q7-Generation ausschliesslich mit einem Dreiliter-Diesel mit 299 PS (220 kW) und 630 Nm Drehmoment an. Dessen Normverbrauch gibt Audi mit 8,0 Liter pro 100 Kilometer an. Immerhin verfügt der Diesel über ein Mildhybridmodul mit elektrischem Verdichter für spontaneres Ansprechen sowie einen 24-PS-Generator für zusätzlichen Boost.

Netter Nebeneffekt: Der Diesel-Q7 kann dank seines Hybridmoduls auch rein elektrisch rangieren oder kurze Strecken als Stromer zurücklegen. Und: Eine in der Schweiz wohl beliebte Plug-in-Hybridversion mit V6-Benziner könnte schon bald folgen. Ob später auch noch ein leistungsstarker Sechs- oder gar Achtzylinder nachgereicht wird, steht noch in den Sternen. Zunächst bleibt der Achtzylinder dem US-Markt vorbehalten.

Auf allen Märkten darf man sich hingegen über einen Innenraum freuen, der bequeme Sitze vorne und hinten, zahlreiche Ablagen und ein Instrumentenpaket aus bis zu drei grossen Bildschirmen für Fahrerinnen und Beifahrer sowie ein Head-up-Display bietet. Neu ist ein grosses Panoramadach an Bord, das sich zwar lichtundurchlässig schalten, jedoch nicht mit einer Jalousie verschatten lässt. Das Dach lässt sich elektrisch öffnen und bei Dunkelheit mit 78 LEDs stimmungsvoll illuminieren.

Die Scheinwerfer bieten mit ihren variablen LED-Leuchten nicht nur diverse Sicherheits- und Inszenierungsfunktionen, sondern auch eine neue Blinkerfunktion, die die angezeigte Richtungsänderung direkt auf den Bereich ums Fahrzeug projiziert. Das soll vor allem Fussgängern und Velofahrerinnen helfen. 

Das Basispaket des Audi Q7, der weiterhin in Bratislava gebaut wird, umfasst die Kombination aus 4x4, 8-Gang-Automatik und Stahlfederung. Optional und gegen Aufpreis ist aber auch eine variable Luftfederung erhältlich, die das Fahrniveau den einzelnen Fahrprogrammen anpasst und zudem einen einfacheren Einstieg ermöglicht. Der Audi Q7 3.0 TDI Quattro mit 299 PS startet im September ab 106'800 Franken.

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