Darum gehts
- Der Iran-Krieg treibt europaweit die Spritpreise hoch
- Deutschland: Benzin 2.07 Franken/Liter – 50 Rappen mehr als im Juli 2025
- Günstige Reiseländer: Kosovo, Schweden, Island
Der Iran-Krieg treibt die Spritpreise hoch. Trotzdem rollt die halbe Schweiz mit dem Auto in die Sommerferien. Wo tankst du unterwegs am günstigsten?
Klar ist: Fast überall ist es billiger als bei uns. Einzig in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden zahlst du mehr für Bleifrei 95 als in der Schweiz (1.92 Fr./Liter). Und beim Diesel (2.11 Fr./Liter) sind wir aktuell unter 19 ausgewählten Ländern gar das teuerste überhaupt, wie die monatliche Auswertung des TCS zeigt.
Steuern bestimmen den Preis
Dazu muss man wissen: Die Preisunterschiede in Europa entstehen mehrheitlich durch unterschiedlich hohe Steuern und Abgaben in den einzelnen Ländern. Unter unseren Nachbarn ist Österreich (1.63 Fr./Liter) deshalb wie schon in früheren Jahren am günstigsten.
In Frankreich und Italien sind die Preise sehr ähnlich und lagen zum Zeitpunkt der Erhebung um 1.80 Franken pro Liter. Extrem teuer ist Benzin in Deutschland: Im Schnitt zahlst du dort 2.07 Franken pro Liter. Das sind fast 50 Rappen mehr als im Juli vor einem Jahr (1.61 Fr./Liter).
Schweden günstig – Portugal teuer
Die Tabelle zeigt geografisch kein einheitliches Bild: Viele nordische Länder sind teuer, doch Schweden (1.26 Fr./Liter) und Island (1.41 Fr./Liter) gehören aktuell zu den billigsten Reisezielen bezüglich der Benzinpreise.
Auch der Kosovo (1.20 Fr./Liter) und Kroatien (1.42 Fr./Liter) auf dem Balkan sind Autofahrerparadiese. Unter den typischen Feriendestinationen sticht Spanien mit guten Benzin- und Dieselpreisen hervor. In Portugal und Griechenland, wo viele Reisende ein Auto mieten, sind die Spritpreise hingegen fast so hoch wie in der Schweiz.