Darum gehts
- In Monaco am 25. April versteigert RM Sotheby's 58 Luxusfahrzeuge
- Highlights: Ferrari 250 GT SWB California Spider für bis zu 15,5 Mio. CHF geschätzt
- 2025 erzielten Autoauktionen weltweit Erlöse von 3,75 Milliarden CHF
Jahr für Jahr werden exklusive und hochkarätige Klassiker und moderne Hypercars versteigert. Alleine im letzten Jahr nahmen Autoauktionen weltweit 3,75 Milliarden Franken ein! Am kommenden Samstag, 25. April, findet wieder eine exklusive Auktion des renommierten Auktionshauses RM Sotheby's statt – und zwar in Monaco im Rahmen des historischen Grand Prix.
Exakt 58 Fahrzeuge kommen unter den Hammer, dazu noch knapp 20 Accessoires und Gegenstände wie eine Krokodilleder-Tasche von Bugatti (geschätzt zwischen 9500 und 14'000 Fr.) oder der argentinische Reisepass von Rennsport-Legende Juan Manuel Fangio (1911–1995, geschätzt zwischen 3250 und 5000 Fr.).
Zwei seltene Bugatti dabei
Bei mehr als zwei Dutzend der unter den Hammer kommenden Boliden handelt es sich um Ferrari-Modelle, dazu kommen seltene Porsche, Bugatti, Aston Martin oder Mercedes – neu wie alt. Ein Highlight, weil an Exklusivität kaum zu überbieten, ist der Bugatti EB112. Angetrieben wird die viertürige Limousine von einem Sechsliter-V12-Quadturbo-Benziner, der 456 PS (335 kW) über ein Schaltgetriebe an alle Räder überträgt. Der skurril gezeichnete EB112 wurde in den 1990ern exakt dreimal gebaut – in Monaco kommt für zwischen 1,4 und 1,85 Millionen Franken der letzte der drei unter den Hammer.
Mit diesem Schätzwert belegt der Bugatti aber nur Platz 17 in der Rangliste der teuersten Boliden dieser Auktion. Teurer wirds beispielsweise beim weniger seltenen und neueren Bugatti Bolide. Der auf 40 Stück limitierte Rennwagen wird vom legendären W16-Motor angetrieben und leistet satte 1600 PS (1176 kW)! Übrigens drehte dieser Bolide im vergangenen Januar am The I.C.E. seine Runden auf dem gefrorenen St. Moritzersee.
Millionen für Jay Kays Ferrari
Weitaus exklusiver wirds beim nächsten Boliden: Beim Ferrari LaFerrari in «Signal Green» handelt es sich um den einzigen der 500 gebauten Supersportwagen in dieser Farbe. Noch exklusiver wird das Fahrzeug aber durch seinen Erstbesitzer Jay Kay (56), Frontmann der britischen Acid-Jazz-Band Jamiroquai. Zu erkennen ist das unter anderem an der Gravur des Bandnamens am Lenkrad. Mittlerweile hatte der LaFerrari aber noch drei weitere Besitzer.
Mit geschätzt zwischen 3,7 und 4,15 Millionen Franken zählt der LaFerrari aber bei weitem nicht zu den teuersten Autos der anstehenden Auktion. Für einen Ferrari 250 GT SWB California Spider by Scaglietti rechnet RM Sotheby's mit 13,5 bis 15,5 Millionen Franken! Was diesen Klassiker aus 1961 speziell macht: Unter anderem wurde er von Düsseldorfs berühmter Händler-Ikone Wilhelm «Auto» Becker 1961 an der Frankfurter IAA präsentiert. Ausserdem bauten die Italiener nur 56 Stück mit kurzem Radstand (SWB) – in Monaco steht die Nummer 26.
Die 15 teuersten Autos der Auktion
| Fahrzeug | Schätzpreis |
| Ferrari 250 GT SWB California Spider by Scaglietti | 13,5 bis 15,5 Mio. CHF |
| Ferrari FXX-K Evo | 4,8 bis 5,5 Mio. CHF |
| Ferrari Enzo | 4,55 bis 4,9 Mio. CHF |
| Ferrari 312 T3 | 4,15 bis 5,0 Mio. CHF |
| Ferrari LaFerrari | 3,7 bis 4,15 Mio. CHF |
| Bugatti Bolide | 3,25 bis 4,15 Mio. CHF |
| Ferrari F40 | 3,25 bis 3,7 Mio. CHF |
| Porsche 550A Spyder by Wendler | 3,25 bis 3,5 Mio. CHF |
| Aston Martin DB3S | 2,8 bis 3,7 Mio. CHF |
| Ferrari 642 | 2,8 bis 3,7 Mio. CHF |
| Toleman TG183B | 2,6 bis 3,5 Mio. CHF |
| Ferrari 275 GTB/4 by Scaglietti | 2,3 bis 2,8 Mio. CHF |
| Mercedes-AMG ONE | 2,2 bis 2,6 Mio. CHF |
| Ferrari 275 GTB/6C by Scaglietti | 2,15 bis 2,3 Mio. CHF |
| Ferrari F40 Competition Conversion by Hamann Motorsport | 2,1 bis 2,55 Mio. CHF |
Des Weiteren versteigert Sotheby's auch diverse ältere Formel-1-Autos. Zum Beispiel einen Toleman TG183B – Ayrton Sennas (1960 – 1994) F1-Debütfahrzeug am Grossen Preis von Brasilien 1984. Oder einen Ferrari 642, der für die F1-Saison 1991 gebaut wurde und als Ersatzfahrzeug für Alain Prost (71) und Jean Alesi (61) beim GP in Brasilien und San Marino (I) bereitstand. Obwohl der Bolide nie an einem Rennen fuhr, schätzt Sotheby's ihn auf mindestens 2,8 Mio. Franken.
Der Ferrari 312 T3 hingegen nahm an vier Rennen der Saison 1978 teil. Er wurde vom ehemaligen Rennfahrer Carlos Reutemann (1942 – 2021) pilotiert. Zudem sass Gilles Villeneuve (1950–1982) im Jahr 1979 beim argentinischen Grand Prix am Steuer. Diesen konnte Villeneuve aufgrund eines technischen Problems am Motor aber nicht beenden. Am 25. April könnte der Ferrrari 312 T3 dennoch bis zu 5,0 Millionen Franken einbringen.
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