Darum gehts
- In Schweden nehmen Überfälle auf Wohnwagenbesitzer und Wohnmobile zu
- Tipp: Bewachte Campingplätze und Fahrzeug zusätzlich sichern
- Südschweden ist Hotspot für Bandenkriminalität, Reisende vor allem von Diebstählen betroffen
Schweden gilt mit seinen tiefen Wäldern und klaren Seen als Campingparadies. Doch die Idylle trügt: Die Kriminalität im skandinavischen Land nimmt zu.
Jetzt warnt das deutsche Auswärtige Amt sogar ausdrücklich: «Autoeinbrüche und Überfälle auf Wohnwagenbesitzer und Wohnmobile sind auch auf offiziellen Campingplätzen keine Seltenheit.» Wer in Schweden mit dem Camper oder Wohnmobil reist, solle bewachte Campingplätze nutzen und das Fahrzeug in der Nacht zusätzlich sichern, heisst es weiter.
Malmö stark betroffen
Auch das Schweizer EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) schreibt von wiederholten Überfällen auf Touristen, die auf Autobahnparkplätzen im Fahrzeug übernachteten. Besonders gefährlich sei die Region Malmö.
Laut «Bild» häufen sich die Diebstähle und Überfälle zudem in der Region um Göteborg und entlang der Autobahn E6. Südschweden hat sich in den letzten Jahren zu einem europäischen Hotspot für Bandenkriminalität entwickelt.
Schiessereien zwischen Banden
«Die Kriminalitätsrate kann je nach Stadtteil stark variieren», schreibt das EDA. «In bestimmten Vierteln kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Banden, teils unter Einsatz von Schusswaffen.»
Der Grossteil der Gewalt findet zwischen den Banden statt und betrifft Reisende weniger. Für Touristen ist eher die Kleinkriminalität ein Thema. Sie sollten deshalb möglichst wenig Bargeld mit sich führen und auch sonst Vorsicht walten lassen. Panik ist dabei fehl am Platz. Reisen nach Schweden sind laut EDA grundsätzlich weiterhin sicher.
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