«Bald können sie es nicht mehr richten»
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Trump über Einwanderung:«Bald können sie es nicht mehr richten»

«Zerstören ihr eigenes Land»
Trump schimpft nach WEF-Besuch über die Schweiz

Der Schweiz-Besuch von Donald Trump für das WEF im Januar ist dem US-Präsidenten in Erinnerung geblieben. Allerdings nicht in guter. Und so schimpft er in seiner neusten Rede.
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Trump hat in seiner neusten Rede über die Schweiz geschimpft.
Foto: AP

Darum gehts

  • Donald Trump kritisiert Schweiz nach WEF-Besuch im Januar in Davos
  • Trump warf Schweiz Probleme mit Energie und Einwanderung vor
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Johannes HilligRedaktor News

Lange war Donald Trump (79) nicht in der Schweiz. Er kam schnell für das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos Ende Januar und verschwand wieder. Der Besuch war zwar kurz. Und doch hat er seine Spuren hinterlassen. 

Denn der US-Präsident erwähnte seinen Schweiz-Besuch am Donnerstag in Washington D.C. beim National Prayer Breakfast – und das nicht im Guten. Kein Wunder: Er wurde offenbar gekränkt. «Ich bin nach Davos gekommen, weil sie mich eingeladen haben. Als ich ging, haben sie gesagt, dass es vielleicht die dümmste Einladung gewesen sei, die sie jemals gemacht hätten.»

«Viele dieser Länder sind nicht mehr wiederzuerkennen»

Ein Affront für Trump. Also schimpfte er in der Rede über die Schweiz. «Sie zerstören ihr eigenes Land.» Wir hätten ein Problem mit der Einwanderung und mit unserer Energieversorgung. Überhaupt habe Europa ein Problem damit. «Viele dieser Länder sind nicht mehr wiederzuerkennen.» Zuerst berichtete «Watson» über den Schweiz-Ausraster.

Ansonsten liess Trump aber die Schweiz und Europa in seiner Rede in Ruhe. Dafür gibt es zu viele Probleme im eigenen Land. Er wiederholte die Verschwörungstheorie, dass die Demokraten die US-Wahl 2020 manipuliert hätten.

Mittels Briefwahlstimmen sei Trump damals um den Sieg gebracht worden. Damals gewann Joe Biden die Wahl und wurde US-Präsident. Beweise für die angebliche Manipulation gibt es bis heute nicht.

Lob der Nationalgarde

Und sonst lobte Trump sich selbst. In seiner Rede hob der US-Präsident seine Bemühungen zur Senkung der Kriminalitätsrate in Washington D.C. hervor und argumentierte, dass die Präsenz der Nationalgarde zu einer höheren Sicherheit in der Stadt geführt habe.

Die Nationalgarden sind militärische Reserveeinheiten und Teil der US-Streitkräfte. Trump hatte sie vergangenes Jahr nach Washington entsandt und ihre Mobilisierung mit einer angeblich ausufernden Kriminalität begründet. Kritiker warnen, der Präsident nutze die Städte als Experimentierfeld für einen autoritären Regierungsstil.

«Ich finde, es sieht viel schöner aus», sagte Trump. «Wenn man die Strasse entlanggeht, sieht man drei Männer, die fast zwei Meter gross sind und grimmig aussehen, aber eigentlich sind sie sehr nett. Sie sind nur wütend, wenn sie Kriminelle sehen.»

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