Darum gehts
- Die Gen-Z-Proteste in Deutschland verliefen am Samstag meist ruhig, eskalierten jedoch in Frankfurt
- Die Polizei sperrte die Zeil wegen gewalttätiger Ausschreitungen, Plünderungen und zahlreicher Festnahmen
- In Köln und Stuttgart kam es zu Angriffen auf die Polizei; insgesamt wurden mehrere Beamte verletzt
Die Proteste der Gen Z in Deutschland verliefen am Samstag grösstenteils ruhig. Doch in Frankfurt eskalierte die Lage. Auf der Zeil, der Einkaufsmeile im Zentrum, spielten sich Szenen ab, die an das Chaos in Paris am 17. Oktober erinnerten. Geschäfte wurden geplündert und die Polizei verhaftete zahlreiche Personen.
«Aufgrund der gewalttätigen Ausschreitungen haben wir die Zeil zwischen der Hauptwache und der Konstablerwache gesperrt. Alle unbeteiligten Personen, welche sich noch auf der Zeil befinden, können die Zeil verlassen. Ein Zutritt der Zeil ist ab jetzt nicht mehr möglich. Die Personen vor Ort werden mittels Lautsprecherdurchsagen darüber informiert», teilte die Polizei um 22 Uhr mit.
Die Täter hatten es laut «Bild» nicht nur auf ein bekanntes Kleidergeschäft für Jugendliche abgesehen, sondern auch auf einen Waffenladen. Auch in anderen Städten knallte es: In Köln bewarfen Randalierer Beamte mit Steinen und Pyrotechnik, ein Polizist erlitt Verletzungen. In Stuttgart meldete die Polizei zwei verletzte Einsatzkräfte.