Darum gehts
- US-Sondergesandter Steve Witkoff traf am Mittwoch in St. Petersburg zu Gesprächen mit Putin ein
- Im Auftrag von Donald Trump soll Witkoff Vorschläge für ein Kriegsende vorantreiben in Russland
- Nach Gesprächen in Oslo sehen die USA und die Ukraine Einigkeit über die nächsten Schritte
Kurz vor 10 Uhr am Mittwochmorgen Schweizer Zeit landete das Flugzeug vom US-Sondergesandten Steve Witkoff (69) in St. Petersburg. Das berichtete CNN mit Berufung auf einen Augenzeugen.
Im Auftrag von US-Präsident Donald Trump (80) soll er in Russland Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin (74) führen. Ziel des Treffens sei es, Vorschläge zur Beendigung des Krieges in der Ukraine voranzutreiben und einen Weg zu umfassenderen Verhandlungen zu ebnen. Das Treffen zwischen Witkoff und Putin sei für den Mittwochvormittag angesetzt.
«Bedeutende Fortschritte» erzielt
Am Dienstag traf Witkoff bereits den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski (48) sowie weitere europäische Spitzenpolitiker in Oslo. Ein US-Beamter erklärte gegenüber CNN, in den Gesprächen in Norwegen seien «bedeutende Fortschritte» erzielt worden. Die Ukraine habe «neue Ideen und Vorschläge eingebracht, die ausführlich erörtert wurden».
Sowohl die Ukraine als auch die USA seien sich nun weitgehend einig über die nächsten Schritte, heisst es im Bericht weiter. Für Kiew galt bisher: Friedensverhandlungen sind nur möglich, wenn Russland auf Gebietsansprüche in der Ukraine verzichtet und die Sicherheit des Landes garantiert.