Um Dieselpreise zu senken
Trump verkündet Kraftstoff-Deal mit Putin

Nach einem Telefonat mit Kreml-Chef Wladimir Putin verkündet US-Präsident Donald Trump einen Kraftstoff-Deal mit Russland. Demnach soll Russland unverzüglich 300'000 Tonnen Dieselkraftstoff für den amerikanischen und weltweiten Markt liefern.
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US-Präsident Trump verkündet einen Kraftstoff-Deal mit Kreml-Chef Putin.
Foto: imago/UPI Photo
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Wird der enorme Anstieg der Spritpreise nun gebremst? Am Freitagabend verkündet US-Präsident Donald Trump (80) nach einem Telefonat mit Kreml-Chef Wladimir Putin (74) einen Kraftstoff-Deal mit Russland, um den steigenden Diesel-Preisen entgegenzuwirken.

«Ich habe soeben ein äusserst erfolgreiches Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt, in dessen Verlauf vereinbart wurde, dass Russland unverzüglich über 300'000 Tonnen Dieselkraftstoff auf den amerikanischen und den weltweiten Markt liefern wird», schrieb Trump.

Lieferungen von Millionen Tonnen Dieselkraftstoff

Es soll dabei nicht nur bei einer russischen Lieferung bleiben. «Weitere 500'000 Tonnen werden im Laufe des Monats November geliefert und eine Million Tonnen unmittelbar danach. Darüber hinaus wird Russland, abhängig vom Zustand seiner Dieselraffinerien, innerhalb kurzer Zeit 3 Millionen Tonnen Dieselkraftstoff liefern», führte der US-Präsident aus.

Trump zeigt sich selbstsicher über seinen Deal mit Russland. «Dank unserer vollständigen Kontrolle über die Strasse von Hormus und dieser grossartigen Ankündigung bezüglich russischer Energie werden die Dieselpreise für die Amerikaner und in der Tat für die ganze Welt im Rekordmass absteigen – und das schnell!»

Der US-Präsident betonte: «Niedrigere Preise für die Amerikaner, insbesondere für unsere grossartigen Landwirte, Viehzüchter und Lastwagenfahrer haben für mich oberste Priorität.» Seine Nachricht schloss er mit seiner üblichen Botschaft in Hinblick auf den Iran-Krieg: «Zudem muss klar sein, dass der Iran keine Atomwaffe besitzen wird!»

US-Finanzministerium lockert Sanktionen gegen Russland

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine gelten gegen Russland weitreichende Sanktionen. Um die Lieferungen des Dieselkraftstoffs zu ermöglichen, kündigte das US-Finanzministerium am Freitag gleichzeitig an, die Sanktionen gegen Russland bis zum 7. April zu lockern.

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«Auf Anweisung von Präsident Trump erteilt das Office of Foreign Assets Control (OFAC) heute unverzüglich eine befristete Allgemeingenehmigung, um die Lieferung von russischem Dieselkraftstoff auf den Weltmarkt zu ermöglichen», teilte das Finanzministerium auf X mit.

In einem auf der Website des Finanzministeriums veröffentlichten Dokument heisst es, dass «der Verkauf, die Lieferung, das Entladen oder die Einfuhr, einschliesslich der Einfuhr in die Vereinigten Staaten, von Dieselkraftstoff russischer Herkunft bis 00:01 Uhr Eastern Daylight Time am 7. April 2027 genehmigt ist.»

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