Britin ruft mit 105,9 Dezibel
Brenda Willison ist offiziell lauter als eine Autohupe

Mit 105,9 Dezibel schreit sich Brenda Willison in die Rekordbücher. Die Britin pflegt seit rund 40 Jahren die Tradition der Town Crier – nun ist sie die lauteste von allen.
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Jetzt ist es offiziell: Brenda Willison ist die lauteste Frau der Welt. Ihr Schrei bringt es auf 105,9 Dezibel.
Foto: Social

Darum gehts

  • Britin Brenda Willison schreit 105,9 Dezibel laut und holt den Weltrekord, ihr Video kursiert auf X
  • Willison ist seit rund 40 Jahren Town Crier und übertrifft mit ihrem Schrei eine Autohupe deutlich
  • Weitere kuriose Rekorden: über 13 Meter lange Nägel, 223,3 km/h per Velo und 178 gleiche Namen
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Diese Stimme überhört niemand: Mit 105,9 Dezibel holt sich die Britin Brenda Willison den Weltrekord für den lautesten Schrei. Das Video ihres Rekords verbreitet sich auf X rasant. In den Kommentaren scherzen User: «Dann hast du noch nie meine Mutter gesehen» oder «Stell dir vor, sie ist deine Mutter und ruft dich zum Essen.»

Über ihren Weltrekord freut sich die Britin sichtlich. Ihren Dank richtet sie dabei auch an ihren Mann: «Er muss meine laute Art schon 54 Jahre lang aushalten.» Dass sie es mit ihrer Stimme weit bringen würde, ist für ihre Familie keine Überraschung.

Lauter als eine Autohupe

Willison ist damit nicht nur die Frau mit dem lautesten Schrei, sondern offiziell auch die lauteste Ausruferin überhaupt. Sogenannte Town Crier zogen früher durch die Strassen, um Neuigkeiten und Bekanntmachungen zu verkünden. Dafür rufen sie zunächst «Oyez» – etwa «Hört her!» – und machen so auf ihre Botschaft aufmerksam. Willison übt diese Tradition bereits seit rund 40 Jahren aus.

Die Zahl 105,9 hat es in sich: Ein Töff schafft rund 95 Dezibel, eine Autohupe erreicht etwa 105 Dezibel. Willisons Schrei schlägt beides – und kann schon nach kurzer Zeit Hörschäden anrichten. Auch andere kuriose Weltrekorde haben es in sich.

XXL-Fingernägel

Wer bei der Maniküre schon nach einer Stunde die Geduld verliert, sollte sich Diana Armstrong besser nicht zum Vorbild nehmen. Die US-Amerikanerin liess ihre Fingernägel 25 Jahre lang wachsen – und knackte damit einen ziemlich abgefahrenen Weltrekord. Zusammen kommen ihre zehn Krallen auf eine Gesamtlänge von über 13 Meter. Ihr Daumennagel allein misst fast 1,5 Meter!

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Praktisch ist das allerdings nicht: Münzen aufheben? Vergiss es! Auch beim Öffnen des Kühlschranks müssen schon mal die Füsse aushelfen. Hinter den XXL-Nägeln steckt allerdings eine traurige Geschichte: Armstrong schnitt sie seit dem Tod ihrer 16-jährigen Tochter im Jahr 1997 nicht mehr. Die beiden hatten früher gemeinsam ihre Nägel gepflegt.

Schneller als die Polizei erlaubt

Manch einer ist froh, wenn er auf der Autobahn über dem Tempolimit fährt, ohne gleich geblitzt zu werden. Für Eric Barone wäre das besonders teuer geworden. Der französische Extremsportler stellte 2015 im Alter von 54 Jahren den Weltrekord für den schnellsten Mountainbikefahrer auf. Stolze 223,3 km/h erreichte der «Rote Baron». Zum Vergleich: Bei der Tour de France liegt der Rekordwert bei 101 km/h.

Doppeltes Lottchen

Manchmal bedarf es für einen Rekord etwas Teamwork. Das bewiesen 178 Japaner, als sie sich 2022 in Tokio trafen. Das Besondere: Sie hatten alle den gleichen Namen. Die 178 Hirokazu Tanakas brachen damit den alten Rekord aus den USA. Dort trafen sich 2005 164 Frauen namens Martha Stewart in New York.

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