Retter geben Hoffnung für den Buckelwal fast auf
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«Er wird wohl sterben»:Retter geben Hoffnung für den Buckelwal fast auf

Wal-Drama in der Ostsee
Timmy atmet noch!

Vor der Ostsee-Insel Poel kämpft der Buckelwal Timmy weiter ums Überleben. Aktuell lebt er noch, doch das Tier liegt im Sterben. Die Retter haben die Hoffnung bereits aufgegeben.
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Buckelwal Timmy liegt im Sterben.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Buckelwal Timmy steckt vor der Ostsee-Insel Poel fest, Zustand unklar
  • Wal verschluckte Meter Netz, Körper von Schnüren umwickelt
  • 500-Meter-Sperrzone eingerichtet, Annäherung gilt als Ordnungswidrigkeit
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Janine EnderliRedaktorin News

Buckelwal Timmy steckt weiterhin vor der Ostsee-Insel Poel fest. Ob er noch lebt, ist unklar. Gegenüber dem NDR konnte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei nicht sagen, wie es um das Tier steht. «Die Bootsbesatzung heute Nacht war nicht nah genug dran, um zu sehen, ob er noch atmet oder nicht.»

Am Morgen seien auf den Live-Bildern jedoch weiterhin kleine Wasserfontänen zu sehen gewesen. Später bestätigte ein Sprecher von Greenpeace: «Er atmet noch.» Klar ist jedoch, dass Timmy definitiv im Sterben liegt. «Die typische Wasserfontäne gibt es nicht», so die Experten. Im Verlauf des Morgens will sich ein Team dem Tier nähern, um zu schauen, ob er noch am Leben ist. 

Retter gaben Hoffnung auf

Am Mittwoch gaben die Retter die Hoffnung für den Wal praktisch auf. An einer Pressekonferenz sagten die Experten von Greenpeace: «Wir gehen davon aus, dass er dort stirbt.» Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus zeigte sich emotional: «Wir haben alles unternommen, um ihm seine Chance zu geben. Das ist eine einzigartige Tragödie.»

Wie das Portal «Wismar.fm» berichtet, haben einige Bürger bereits Strafanzeigen gestellt. Die Vorwürfe richten sich gegen Umweltminister Backhaus sowie die Organisationen Greenpeace und Itaw. Ihnen wird vorgeworfen, nicht rechtzeitig oder ausreichend gehandelt zu haben – möglicherweise im Sinne von Verstössen gegen das Tierschutzgesetz oder wegen unterlassener Hilfeleistung. Ob die angekündigten Anzeigen zu Ermittlungen führen, ist offen. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen zunächst, ob ein Anfangsverdacht besteht, schreibt das Portal. 

Sperrzone um Wal errichtet

Mittlerweile wurde um den Wal eine Sperrzone von 500 Metern errichtet. Wer sich dem Tier nähert, begehe eine Ordnungswidrigkeit, so die Behörden an der Pressekonferenz. 

Die Experten gehen davon aus, dass sich der Zustand des Tieres deutlich verschlechtert hat. Der Wal hat mehrere Meter Netz verschluckt, zudem ist sein Körper von Schnüren umschlungen. 

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