«Veröffentlicht die Scans!
Gouverneur verlangt Freigabe von Trumps MRT-Bildern

Der Gouverneur des US-Bundesstaats Minnesota, Tim Walz, fordert nach einem verbalen Angriff von US-Präsident Trump die Offenlegung von dessen MRT-Befunden.
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Tim Walz, Gouverneur von Minnesota, reagiert auf X gegen Trumps Kritik gegen ihn.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Darum gehts

  • Gouverneur Walz fordert Trumps MRT-Befunde nach verbaler Attacke des US-Präsidenten
  • Trump spricht von «Reverse Migration», ähnlich dem rechtsextremen Begriff «Remigration»
  • 79-jähriger Trump unterzog sich MRT-Untersuchung, veröffentlichte Ergebnisse jedoch nicht
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Der Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota hat scharf auf einen verbalen Angriff von US-Präsident Donald Trump (79) reagiert. Auf der Plattform X forderte der Demokrat Tim Walz, die MRT-Befunde des Republikaners offenzulegen – und stellte damit indirekt Trumps geistige Fitness infrage.

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MRT ist die Abkürzung für Magnetresonanztomographie. Sie liefert Aufnahmen des Körperinneren; erkannt werden können etwa Gelenkschäden, Herzinfarkte oder Tumore. Ende Oktober hatte Trump erklärt, sich einer MRT-Untersuchung unterzogen zu haben. Die Ergebnisse seien «perfekt» gewesen, sagte der 79 Jahre alte Präsident. Veröffentlicht wurden sie jedoch nicht, was Spekulationen darüber anfachte, was auf den Scans zu sehen sein könnte.

Auslöser der Auseinandersetzung zwischen Walz und Trump war eine Tirade des US-Präsidenten auf seiner Plattform Truth Social. Darin griff er Menschen aus «Dritte-Welt-Ländern» an, die in den USA leben, warf ihnen pauschal Kriminalität vor und beleidigte Walz. 

Nationalgardistin erliegt Verletzungen

In seinen Ausführungen sprach Trump zudem von der Notwendigkeit einer «Reverse Migration» (zu Deutsch etwa: umgekehrte Migration) – eine Formulierung, die stark an das von Rechtsextremisten in Deutschland und anderen Ländern verwendete Wort «Remigration» erinnert. Gemeint ist damit in der Regel, dass eine grosse Zahl von Menschen ausländischer Herkunft das jeweilige Land verlassen soll, auch unter Zwang.

Hintergrund ist der Angriff auf zwei Nationalgardisten in der Hauptstadt Washington. Eine Soldatin verstarb, der andere Soldat liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Die Trump-Regierung hatte in der Folge des Angriffs scharfe Massnahmen gegen Menschen aus Afghanistan angekündigt – dem Herkunftsland des mutmasslichen Täters. Geplant sind umfassende Überprüfungen von afghanischen Flüchtlingen in den USA. Auch Menschen aus anderen Staaten, vor allem solchen mit anhaltenden Konflikten, geraten in den Fokus.


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