Jetzt live im Stream:Das macht heute Schlagzeilen

«Operation Luftkissen»
Kann Wal Timmy heute endlich gerettet werden?

In der Ostsee läuft eine spektakuläre Rettungsaktion: Heute soll Buckelwal Timmy mit einem Luftkissen von einer Sandbank bei der Insel Poel befreit werden. Ziel ist seine Rückführung in den Atlantik.
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Wal Timmy ist seit Anfang März vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gestrandet.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rettungsteam startet Donnerstagmorgen Rettungsversuch für Wal Timmy bei Poel
  • Ein Luftkissen soll den Wal von einer Sandbank befreien
  • Seit 6 Uhr versammeln sich Zuschauer, US-Ärztin reist extra an
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Blick Newsdesk
16.04.2026, 09:01 Uhr

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09:07 Uhr

Greenpeace hat wenig Hoffnung

Kann Timmy heute gerettet werden? Die Einsatzkräfte versuchen heute, den Wal aus der Bucht zu bekommen. Der Plan: Timmy mit Luftkissen anheben und auf einen Ponton-Transporter verladen. Anschliessend soll der Wal ins offene Meer schwimmen.

Wal Timmy schlägt mit seiner Flosse um sich
2:30
Lebenszeichen in der Ostsee:Wal Timmy schlägt mit seiner Flosse um sich

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat wenig Hoffnung. «Die Chancen, dass er in der Nordsee landet und dort frei schwimmt, sind gering», so ein Greenpeace-Sprecher zur Deutschen Presse-Agentur.

17.04.2026, 14:22 Uhr

Warten auf Rettung

Immer wieder nähern sich Einsatzkräfte und fahren dann zurück. Ob die Rettung klappt, ist unklar. Allerdings hatte sich Timmy in einem Schlauchstück verfangen, das von der Sprinkleranlage stammt. Das berichtet «Bild». Damit wird der Wal ständig mit Wasser besprüht. Inzwischen konnte das Stück aber entfernt werden. 

17.04.2026, 10:48 Uhr

Einsatzkräfte bei Timmy

Einsatzkräfte sind wieder bei Timmy. Der Wal hat sich zwar für kurze Zeit mehrmals bewegt. Jetzt liegt er aber wieder ruhig im Wasser. 

17.04.2026, 09:54 Uhr

Timmy bewegt sich plötzlich

Wie «Focus» berichtet, scheint sich etwas zu tun. Timmy bewegt sich. Er soll sich hin und her wälzen. 

17.04.2026, 07:04 Uhr

Spezialistin aus den USA wird eingeflogen

Das Zittern um Timmy geht heute weiter. Rettungskräfte wollen den Wal mit Luftkissen anheben und auf einen Ponton-Transporter verladen. Um ihn feucht zu halten, ist Timmy mit Tüchern bedeckt. Ein Teil der Rettungsausrüstung befindet sich bereits im Wasser. Das Ziel: Der Wal soll wieder ins offene Meer schwimmen. 

Heute soll auch Jenna Wallace, eine Tierärztin aus den USA, ankommen, die auf Wale spezialisiert ist. Sie wird durch die Multimillionäre Karin Walter-Mommert und Walter Gunz eingeflogen. Das berichtet «Bild». 

16.04.2026, 20:39 Uhr

Timmy reagiert auf Ansprache

Es gibt eine gute Nachricht von der Ostsee. Timmy reagiert auf Ansprache! Das berichtet «t-online» unter Berufung auf die Organisatoren des Rettungsversuchs. Ein Walexperte und zwei Tiermedizinerinnen hätten vorsichtig Kontakt zum Wal aufgenommen und sich ein äusseres Bild vom Gesundheitszustand des Wals gemacht. Das Blasrohr sei demnach intakt. Auch seien keine Entzündungszeichen erkennbar, heisst es weiter. Zudem zeige das Tier keine Anzeichen von Aufregung.

16.04.2026, 16:25 Uhr

Timmy-Rettung wird auf Freitag verschoben

So: Satz mit x … Den Rest ersparen wir uns jetzt. Aber die Wal-Rettung wird nun auf Freitag vertagt. Das bestätigte der Chef der Bergungsfirma gegenüber «Bild». Heute wird Timmy nicht mehr mithilfe von Luftkissen angehoben und auf seinen Ponton-Transporter verladen. Laut Babbel ist ein Zugang zu Timmy erst morgen wieder möglich. Die Vorbereitungen laufen jedoch weiterhin auf Hochtouren. Um ihn feucht zu halten, ist Timmy mit Tüchern bedeckt. Ein Teil der Rettungsausrüstung befindet sich bereits im Wasser.

16.04.2026, 15:43 Uhr

Langsam kommt Bewegung in die Sache

Noch ist ungewiss, ob die Rettung des gestrandeten Wals Timmy auch gelingt. Wie «Bild» berichtet, dienen die Tücher dazu, die Haut des Meeressäugers feucht zu halten. Die Haut ist rissig und soll nicht noch mehr austrocknen. Ausserdem sollen die Tücher dafür sorgen, dass bei der anstehenden Rettung nichts dem Atemloch zu nahe kommen soll. 

Dei Einsatzkräfte versuchen Timmys Haut mit Tüchern feucht zu halten.
Foto: AFP

Der Meeresbiologe Boris Culik gibt sich der Zeitung gegenüber skeptisch. Zwar halte er den Rettungsversuch für vielversprechend. Zweifel hegt er aber an den Überlebenschancen des Wals. Als Hauptproblem beschreibt er das immer wieder diskutierte Netz, das noch im Maul des Riesen hängt. Das müsse dringend entfernt werden, damit er sich künftig wieder normal ernähren könne.

16.04.2026, 13:57 Uhr

Die ersten Geräte sind da

Die Helfer haben als erste Massnahme ein Tuch auf Timmy gelegt, wie «Bild» berichtet. Auch ein Tierarzt sei vor Ort. Am Ufer kommen derweil Container und ein Transportfahrzeug mit einem Kran an. Sie sollen für die Bergung eingesetzt werden. 

16.04.2026, 12:17 Uhr

Rettungsaktion startet!

Wie «Focus» berichtet, geht es nun – nach vierstündiger Verspätung – endlich los mit dem Rettungsversuch. Toi, Toi, Toi!

Im Livestream ist zu sehen, wie sich mehrere Taucher und Boote dem Tier genähert haben. Immer wieder benetzen sie den Wal mit Wasser. 

Es ist wohl die letzte Hoffnung für Ostsee-Wal Timmy. Am Donnerstag wollen Retter und Experten noch einen letzten Versuch starten, das Tier von der Sandbank vor der Insel Poel wegzuhieven. Dabei soll ein spezifischer Luftkissen-Trick zur Anwendung kommen. Mit der Rettung soll laut «Bild»-Informationen gegen 8 Uhr gestartet werden – zuvor hiess es, die Experten wollen bereits um 6 Uhr mit dem Rettungsversuch beginnen. 

Wal Timmy schlägt mit seiner Flosse um sich
2:30
Lebenszeichen vom Freitag:Wal Timmy schlägt mit seiner Flosse um sich

Das Ziel: Ein Luftkissen unter den Körper des Tiers zu platzieren. Zuerst solle der vordere Teil des Wals frei gespült werden. Danach soll das Kissen eingesetzt werden, um das Tier vorsichtig aus dem Wasser zu heben. Anschliessend solle der Wal auf einer Plane zwischen zwei Pontons transportiert werden. Ziel sei eine Rückführung über die Nordsee bis in den Atlantik.

Minister: «Die Verantwortung liegt nicht mehr bei uns»

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (67) hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass Timmy in die Obhut der Privatinitiative übergeben wird. «Die Verantwortung liegt jetzt nicht mehr bei uns», sagte er im Rahmen einer Medienkonferenz. Eine solche Lebendbergung hat es in dem Bundesland bis anhin noch nie gegeben, erklärten die Behörden. 

Wie «Focus» berichtet, sind bereits seit 6 Uhr Zuschauer anwesend. Zudem hat eine US-Ärztin angekündigt, extra für die Walrettung nach Deutschland zu fliegen. Blick hält dich über alle wichtigsten Updates der Walrettung auf dem Laufenden. 

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