«Niemand ist illegal auf gestohlenem Land»
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Stars schiessen gegen ICE:«Niemand ist illegal auf gestohlenem Land»

Trump wettert gegen Grammys
«Müll» und «praktisch nicht schaubar»

Bei der Grammy-Gala in der Sonntagnacht haben sich viele der Stars gegen Donald Trump positioniert. Der US-Präsident teilt jetzt auf Social Media gegen die Verantsaltung aus. Kritisiert wurden etwa Trumps Migrations- und Grönlandpolitik.
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An den Grammys ernteten Donald Trump und seine Politik einiges an Kritik. So trug die Sängerin Billie Eilish etwa einen Anti-ICE-Anstecker.
Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Darum gehts

  • Donald Trump kritisiert Grammy-Gala 2026 und Moderator Trevor Noah scharf
  • Trump droht Trevor Noah wegen eines Grönland-Witzes mit Klage
  • Grammys wurden 2026 zum 68. Mal verliehen
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Nach Kritik und Spott über ihn und die Politik seiner Regierung hat US-Präsident Donald Trump die Grammy-Gala und Moderator Trevor Noah beschimpft. Die Musikpreis-Verleihung sei «Müll» und «praktisch nicht schaubar», schrieb Trump bei seinem Online-Sprachrohr Truth Social.

Den südafrikanischen Comedian Trevor Noah, der die Gala zum sechsten und letzten Mal moderiert hatte, bezeichnete Trump als «totalen Verlierer», der kein Talent habe.

Mit Klage gedroht

Zudem drohte er ihm mit einer Klage. Noah hatte bei der Gala gespottet, dass Trump Grönland haben wolle, weil die Privatinsel von Jeffrey Epstein nicht mehr verfügbar sei. «Er braucht eine neue, um mit Bill Clinton abzuhängen.» Er sei aber nie auf der Privatinsel von Epstein gewesen, schrieb Trump. Deswegen werde er Noah nun verklagen. «Mach dich bereit, Noah, ich werde mit dir einiges an Spass haben.»

Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrfach mit der Annexion der Arktis-Insel Grönland gedroht, die zum dänischen Königreich gehört. Auch seine potenzielle Involvierung in den Missbrauchsskandal rund um Jeffrey Epstein sorge in letzter Zeit für Schlagzeilen.

Künstler kritisieren Migrationspolitik

Auch Trump Migrationspolitik sorgte an der Musik-Gala für Kritik. Der Künstler «Bad Bunny», der mit dem Preis für das beste Album ausgezeichnet wurde, kritisierte bei seiner Dankesrede die US-Immigrationsbehörde ICE. Auch die Gewinnerin für den Song des Jahres, Billie Eilish, äusserte sich gegen die Behörde. Weiter trugen mehrere der anwesenden Stars Anti-ICE-Anstecker. 


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