Darum gehts
- Trump droht dem Iran mit militärischer Eskalation oder wirtschaftlicher Isolation
- Er fordert ein Friedensabkommen, sonst droht er mit «komplett in die Luft jagen»
- Der Konflikt dauert seit sieben Monaten, Iran stellt Bedingungen für Verhandlungen
Trump steht vor einer Entscheidung im Iran-Krieg: Einen Deal – oder «das iranische Regime» vernichten, wie er vergangene Woche gegenüber US-Medien erklärte. Am Sonntag verschärft Trump seine Rhetorik gegenüber dem Land weiter, wie in einem Gespräch mit «Fox News Sunday» klar wurde.
In dem Interview sagte er, er stehe vor der Entscheidung, ob er Teheran wirtschaftlich weiter «verrotten» lasse – oder das Land im Kriegsfall «komplett in die Luft jage».
Trump skizzierte drei mögliche Pfade:
- Einen Deal: Der Iran muss einem «akzeptablen» Friedensabkommen zustimmen.
- Wirtschaftliches Verrotten: Washington setzt die Blockade und Sanktionen fort, bis die Führung in Teheran unter Druck kippt.
- Militärische Eskalation: Trump erwägt, ob er «die ganze Nation auslöschen». «Meine Frage ist: Ob und wann sprenge ich die ganze Nation in die Luft? Die sollten sich besser benehmen», sagte Trump.
Kommt es zu neuen Verhandlungen?
Die Äusserungen fallen in den siebten Monat des US-Iran-Konflikts. Beide Seiten haben zuletzt ihre Warnungen hochgefahren. Gleichzeitig betont Trump auch immer wieder, der Krieg könne «bald zu Ende» sein – aber nur, wenn Teheran einem Deal zustimme.
Klar ist: Was als Nächstes passiert, bleibt ungewiss. Laut Berichten hat der Iran über Vermittler (Katar, Pakistan) Bedingungen für neue Gespräche übermittelt. Diese lauten das Ende der Kämpfe an allen Fronten, die Freigabe eingefrorener Gelder und Aufhebung der Seeblockade. Eine offizielle US-Antwort steht noch aus.