Darum gehts
- Trump droht Iran mit fortgesetzten Angriffen und stellt Ultimatum
- US-Luftangriffe treffen täglich Gebiete um die Strasse von Hormus
- Trump: «Wir hören auf, wenn ich sage, dass es genug ist»
Nach einer kurzen Phase der Beruhigung spitzt sich der Streit zwischen den USA und dem Iran seit Tagen wieder zu. Und: Die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump (80) deuten auf keine Entspannung hin.
«Wir werden sie heute Nacht sehr hart treffen, wir werden sie morgen Nacht sehr hart treffen. Und in der Nacht danach auch», sagte Trump am späten Dienstagnachmittag (Ortszeit) in einem Interview mit dem Sender Fox News.
Ultimatum: Bomben oder Deal
Parallel dazu erklärte Trump auch, dass sich seine Vertreter weiter mit dem Mullah-Regime unterhalten würden. «Sie wollen ein Abkommen schliessen, aber jedes Mal, wenn sie ein Abkommen schliessen, brechen sie es», so Trump.
Anschliessend stellt der 80-Jährige der iranischen Führung ein Ultimatum: Sollten sie keinen langfristigen Deal schliessen, würden die USA sie immer weiter bombardieren.
«Wenn ich sage, dass es genug ist»
«Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm», drohte Trump weiter. Die Brücken und Kraftwerke seien dran. «Wir legen sie in Schutt und Asche, ausser sie verhandeln.» Und weiter: «Ihr solltet besser eine Einigung erzielen. Es wird keiner von euch übrig bleiben.»
Die Zivilbevölkerung werde geschützt, bekräftigte Trump. Aufhören werde das US-Militär jedoch erst auf seine Anweisung. «Wenn ich sage, dass es genug ist.»
Mittlerweile täglich erschüttern Luftangriffe den Iran. Besonders die Regionen rund um die Strasse von Hormus wurden getroffen. Die USA hatten den Waffenstillstand mit Teheran aufgegeben, nachdem Schiffe im Persischen Golf beschossen wurden.