Treffen in Istanbul
Neue Verhandlungen zwischen Iran und USA

Irans Präsident Massud Peseschkian kündigt neue Verhandlungen mit den USA an. Aussenminister Araghtschi trifft Steve Witkoff am Freitag in Istanbul. Auch regionale Staaten sind dabei.
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Irans Präsident Massud Peseschkian kündigt neue Verhandlungen mit den USA an.
Foto: AP

Darum gehts

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  • Irans Präsident beauftragt Aussenminister mit Verhandlungen mit den USA am Freitag
  • Treffen mit US-Sondergesandtem und regionalen Vertretern findet in Istanbul statt
  • Tausende Tote bei Protesten im Januar belasten Verhandlungen politisch stark
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Mattia JutzelerRedaktor News

Irans Präsident Massud Peseschkian (71) hat seinen Aussenminister beauftragt, Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten zu führen. «Diese Verhandlungen sollen im Rahmen unserer nationalen Interessen geführt werden», schrieb Irans Präsident auf X. Er forderte ausgewogene Verhandlungen, «frei von Drohungen und unangemessenen Erwartungen».

Am Montag war bekanntgeworden, dass die USA und der Iran zu neuen Verhandlungen zusammenkommen wollen. US-Medien zufolge soll das Treffen zwischen Irans Aussenminister Abbas Araghtschi (63) und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff (68) am Freitag in Istanbul stattfinden. Auch Vertreter regionaler Staaten wie Saudi-Arabien, Katar und Pakistan werden demnach erwartet.

Vergangene Gespräche ergebnislos

Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, die Gespräche waren jedoch bei zentralen Fragen ins Stocken geraten. So fordern die USA etwa, dass Irans Führung die Urananreicherung vollständig einstellt. Teheran ist zur Begrenzung seines Atomprogramms bereit, betrachtet solche Maximalforderungen jedoch als rote Linie.

Verhandlungen mit den USA sehen viele Iraner nach der blutigen Niederschlagung der Proteste Anfang Januar äusserst kritisch. US-Präsident Donald Trump (79) hatte den Demonstranten auf dem Höhepunkt der Massendemonstrationen seine Unterstützung zugesagt. Dass er nun mit der iranischen Staatsführung verhandeln will, die für Tausende Tote bei den Protesten verantwortlich gemacht wird, werten viele im Iran als Verrat.

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