Treffen im Weissen Haus
Trump schwärmt von «grossartiger Freundschaft» mit Xi

Donald Trump und Xi Jinping trafen sich am Donnerstag im Weissen Haus. Noch sind keine grossen Durchbrüche bei KI oder im Handelskrieg bekannt geworden.
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Sehen so zwei Freunde aus? Laut US-Präsident Trump schon.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump empfängt Xi Jinping im Weissen Haus in Washington
  • Trump lobt «grossartige Freundschaft», Xi betont Verantwortung der Grossmächte
  • Militärparade, Kampfjets und Gespräche über KI sowie Handelskrieg
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Marian NadlerRedaktor News

Normalerweise wettert US-Präsident Donald Trump (80) über China, wie er kann. Aber wenn er dem chinesischen Präsident Xi Jinping (73) persönlich gegenübersteht, herrscht plötzlich eitel Sonnenschein. So wie am Donnerstag beim Besuch des Staatenlenkers aus dem Reich der Mitte im Weissen Haus. 

«Präsident Xi und ich haben eine Freundschaft geschlossen – wahrlich eine grossartige Freundschaft –, die auf gegenseitigem Respekt und den vitalen Interessen unserer Völker beruht», schwärmte Trump zur Begrüssung. Xi erinnerte Washington unterdessen an die «historische Verantwortung» der beiden Grossmächte für den menschlichen Fortschritt. Die beiden Länder müssten «ihre Kommunikation stärken». 

Xi will KI, «die stets unter menschlicher Kontrolle» bleibt

Gleichzeitig nannte Xi den Wettbewerb der beiden Grossmächte «gesund». Er solle aber «in Grenzen gehalten werden». «Es sollte ein Wettlauf sein, bei dem man einander einholt, kein Ringkampf, bei dem man entweder gewinnt oder verliert», ergänzte der chinesische Staatschef. 

Im Rahmen des Treffens wurde Xi mit einer Militärparade und dem Überflug von Kampfjets geehrt. Anschliessend gibt es ein gemeinsames Abendessen. Gesprochen werden soll unter anderem über Künstliche Intelligenz und den Handelskrieg zwischen Peking und Washington. 

«Wir haben sowohl die Fähigkeit als auch die Verantwortung, KI zum Wohle der Menschen zu entwickeln und zu steuern und sicherzustellen, dass die Entwicklung von KI stets unter menschlicher Kontrolle steht und dem Wohlergehen der Bevölkerung dient», sagte Xi zum Wettstreit bei dem, was Trump neuerdings «Superintelligenz» nennt.

Xi warnt vor der «Thukydides-Falle»

Der Anschein von Harmonie brach schliesslich als der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas davon sprach, die USA und China sollten die «Thukydides-Falle» vermeiden. Die Theorie der «Thukydides-Falle» besaft, dass eine aufstrebende und eine etablierte Macht mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Krieg gegeneinander beginnen werden. 

Xi hat den Begriff bereits bei Trumps Besuch in Peking im Mai verwendet. Er bezieht sich auf den Peloponnesischen Krieg im alten Griechenland zwischen einem aufstrebenden Athen, das aus Xis Sicht China darstellt, und einem ängstlichen Sparta, das Amerika symbolisiert.

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