Darum gehts
- Kleinflugzeug stürzte am Sonntag in Namibia ab, keine Überlebenden
- Unter den Opfern: Silke Lohmiller, Ex-Chefin der Dieter-Schwarz-Stiftung
- Flugzeugkontakt brach 5 Minuten vor geplanter Landung laut Tracker ab
Die Trauer ist gross. Am Sonntag stürzte ein Kleinflugzeug über der Wüste Namibias ab. An Bord: ein Pilot und eine deutsche Unternehmerfamilie. Das Flugzeug ging nach dem Aufprall sofort in Flammen auf. Es gab keine Überlebenden.
Unter den Opfern befinden sich Silke Lohmiller und ihr Mann Richard. Erstere führte lange die Dieter-Schwarz-Stiftung in Deutschland – eine gemeinnützige GmbH, die sich aus Ausschüttungen der beiden Unternehmen Lidl Stiftung und Kaufland Stiftung finanziert. L.s Mann Richard ist früherer Kaufland-Manager. Bei dem Unglück starb auch der gemeinsame Sohn Henry.
Der Tod der Familie, die aus dem Raum Heilbronn im Bundesland Baden-Württemberg kommt, wurde von der Dieter-Schwarz-Stiftung bestätigt.
«Wir trauern um einen warmherzigen Menschen»
«Wir verlieren mit Silke Lohmiller eine herausragende Persönlichkeit und eine engagierte Gestalterin, die die Bildungslandschaft in unserer Region und auch bundesweit nachhaltig geprägt hat», heisst es in einer Stellungnahme. «Wir trauern nicht nur um eine geschätzte Kollegin, sondern um einen besonders warmherzigen Menschen, den wir sehr vermissen werden.»
Wie es zum Absturz der Maschine kam, wird derzeit geklärt. Weil die Cessna auf niedriger Höhe flog, gab es keinen Kontakt zur Flugsicherung. Zwar wurde die Maschine über einen Tracker verfolgt, der Kontakt brach aber fünf Minuten vor der geplanten Landung ab, wie «Bild» berichtet.
* Namen bekannt