Für die Passagiere auf dem Tauchboot Galatea wurde der Trip ins Paradies zum Albtraum. Wie lokale Medien und Tauch-Websites schreiben, wurde kurz nach 5.30 Uhr am Freitagmorgen Alarm geschlagen, als das Schiff in den Seychellen bei Marie Louise Island in Seenot geraten und anschliessend gesunken war.
Unter den Passagieren befanden sich auch sieben Schweizer Staatsangehörige, wie das EDA auf Anfrage von Blick erklärt. «Zwei Schweizer Staatsangehörige gelten als vermisst. Die restlichen Schweizer Staatsangehörigen sind wohlauf und es geht ihnen den Umständen entsprechend gut», schreibt Mediensprecherin Mélanie Gugelmann.
Am Samstag berichtete «Seychelles Nation» von zehn geretteten Personen. Der Polizeichef Godfra Hermitte teilte bei einer Pressekonferenz mit, dass Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen wurden. Der Kapitän des Schiffes befindet sich, gemäss seinen Aussagen, in Polizeigewahrsam.
Schweizer unter Vermissten
Aktuell sollen noch drei Personen vermisst werden. Neben den beiden Schweizer Staatsangehörigen soll auch noch ein Crewmitglied vermisst werden. Wie viele Personen sich insgesamt auf dem Tauchboot befunden haben, ist noch nicht bekannt.
Schwierige Rettungsarbeiten
Die Rettungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der Lage als sehr schwierig. Marie Louise Island liegt mehr als 250 Kilometer südwestlich der Seychellen-Hauptinsel Mahé und damit mitten in der Region der Äusseren Hebriden. Bei Taucherinnen und Tauchern ist das Gebiet beliebt wegen seiner unberührten Riffe und der vielfältigen Meeresfauna.
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