Touristenregion bereitet sich vor
Hurrikan Polo steuert auf Mexiko zu – zwei Tote und Vermisste

Hurrikan Polo steuert auf Mexikos Pazifikküste zu. Am Montagabend (Ortszeit) wird der Sturm auf den Bundesstaat Baja California Sur treffen – eine beliebte Touristenregion. Schon vor Erreichen der Küste wurden bereits Tote und Vermisste gemeldet.
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Die Menschen auf der mexikanischen Halbinsel Baja California bereiten sich auf die Ankunft von Hurrikan Polo vor. Zahlreiche Menschen wurden evakuiert.
Foto: AP Photo/Eduardo Verdugo

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hurrikan Polo trifft Montagabend auf Baja California Sur in Mexiko.
  • Zwei Tote und drei Vermisste durch Regenfälle und Erdrutsche in Jalisco.
  • 7000 Einsatzkräfte und 169 Notunterkünfte in Baja California Sur bereit.
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

An der Westküste Mexikos bereiten sich die Menschen im Bundesstaat Baja California Sur – einer beliebten Touristenregion – auf die Ankunft von Hurrikan Polo vor. Am Montagabend lokaler Zeit wird der Sturm voraussichtlich auf Land treffen.

Doch bereits vor Erreichen der Küste sind die schweren Folgen des Hurrikans spürbar. Durch starke Regenfälle und Erdrutsche im westlichen Bundesstaat Jalisco kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, als ihr Haus von den Wassermassen weggespült wurde, wie der örtliche Zivilschutz mitteilte. Drei weitere Personen werden vermisst. 

Evakuierungen an Mexikos Westküste

Laut dem US National Hurricane Center (NHC) befand sich der Sturm am Sonntag etwa 320 Kilometer vor der Küste und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 19 km/h nordwestwärts. Mit einer aktuellen Stärke von Kategorie 3 und Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h wird erwartet, dass sich Hurrikan Polo bis zur Ankunft an Land auf Kategorie 1 abschwächt. Mit einer Geschwindigkeit von 100 bis 130 km/h und starken Regenfällen dürfte er dann auf die mexikanische Halbinsel treffen. 

Trotz der prognostizierten Abschwächung bleibt die Lage ernst. Der private Wetterdienst AccuWeather warnt vor möglichen Schäden durch umstürzende Bäume, zerstörte Stromleitungen und Überschwemmungen. Besonders betroffen ist Mexikos Westküste, wo bereits Evakuierungen, Hafenschliessungen und Schulschliessungen angeordnet wurden.

Überschwemmungen und Erdrutsche drohen

Der Sturm könnte zwischen 10 und 20 Zentimeter Regen über die Halbinsel Baja California bringen, örtlich sogar bis zu 30 Zentimeter. «Die Regenfälle könnten lebensbedrohliche Überschwemmungen und Erdrutsche verursachen, insbesondere in steilem Gelände», warnte das NHC. 

Um die Region besser vorzubereiten, haben Marine und Verteidigungsministerium rund 7000 Einsatzkräfte nach Baja California Sur entsandt und 169 Notunterkünfte eingerichtet, wie «Reuters» berichtet.

Am Wochenende sorgt unterdessen der vorbeiziehende Hurrikan Nolo für Überschwemmungen auf Hawaii. Zudem bildete sich am Sonntag bereits der nächste Tropensturm vor der südmexikanischen Pazifikküste. Rachel soll laut dem NHC am Mittwoch Hurrikanstärke erreichen und über das Meer entlang der Küste ziehen. Das besonders stark ausfallende Klimaphänomen El Niño sorgt in diesem Jahr für eine ungewöhnliche Hurrikansaison im Pazifik. 

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