Südsudanese (†25) riss Jugendliche (†18) auf U-Bahn-Gleise in Hamburg
Kurz vor der Tat randalierte der «grosse, verrückte Afrikaner» im «Paradise Point of Sex»

Ein Südsudanese tötete am Donnerstag eine Iranerin in Hamburg, indem er sie vor eine einfahrende U-Bahn zog. Zwei Tage zuvor randalierte er in einem Bordell und verletzte einen Polizisten. Die Behörden sahen das nicht als Grund für eine Inhaftierung an.
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Nach dem mutmasslichen Mord am Hamburger U-Bahnhof Wandsbek Markt stellt sich die Frage, ob die Behörden erneut versagt haben.
Foto: IMAGO/BREUEL-BILD

Darum gehts

  • Südsudanese (†25) reisst Iranerin (†18) in Hamburg (D) auf U-Bahn-Gleis – beide sterben
  • Täter randalierte zwei Tage vorher im grössten Puff der Stadt
  • Polizist leicht verletzt, U-Bahn-Tat wird als Tötungsdelikt von Mordkommission untersucht
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Marian NadlerRedaktor News

Der Südsudanese (†25), der am Donnerstag eine junge Frau (†18) in der deutschen Grossstadt Hamburg mit sich auf ein U-Bahn-Gleis und damit in den Tod riss, war polizeibekannt. Das berichten mehrere deutsche Medien übereinstimmend. Zu dem «grossen, verrückten Afrikaner», wie ihn ein Zimmernachbarn in seiner Flüchtlingsunterkunft gegenüber «Bild» nannte, werden immer mehr fragwürdige Details bekannt. Versagten die deutschen Behörden ein weiteres Mal im Umgang mit einem aggressiven Flüchtling?

Der Mann soll nur zwei Tage vor der Tat in einem bekannten Puff im Hamburger Rotlichtquartier St. Pauli ausgerastet sein. «Bild» und «Hamburger Abendblatt» berichten, dass der Asylsuchende im bekannten Bordell «Paradise Point of Sex» randaliert haben soll. Nach Angaben der Betreiber handelt es sich um den grössten Puff der Stadt.

Polizist wurde bei Puff-Ausraster leicht verletzt

Als der Betrieb am Dienstag schliessen wollte, soll der Südsudanese angefangen haben, zu randalieren und mit Möbeln um sich zu werfen. Er hatte zuvor vermutlich Alkohol und auch Drogen konsumiert.

Herbeigerufene Polizisten wurden von dem wütenden Afrikaner angegriffen. Er wehrte sich auch gegen die Festnahme. Ein Beamter soll bei dem Einsatz leichte Verletzungen davongetragen haben.

Jugendliche war offenbar Zufallsopfer

Der spätere U-Bahn-Täter soll wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt worden sein, schreibt «Bild». Gründe für eine Inhaftierung sahen die Behörden indes nicht.

Auch vor dem tödlichen Vorfall am Donnerstag soll der Mann zur Flasche gegriffen haben. Alkoholisiert griff er sich die Iranerin offenbar per Zufall. 

In dem Fall ermittelt eine Mordkommission. Die Tat wird als Tötungsdelikt behandelt.

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