Darum gehts
- Iran will Strasse von Hormus nur öffnen, wenn Trump und Netanyahu weg sind
- Berater Zolghadr nennt dies «erste Phase der Rache» für Iran
- 200 Tage Widerstand und viele Tote gilt es laut Zolghadr zu rächen
Das werden die Regierungschefs in Washington und Tel Aviv gar nicht gerne hören: Mohammad Bagher Zolghadr (72), politischer Berater des iranischen Obersten Führers Modschtaba Chamenei (57), hat in einer am Donnerstag veröffentlichten Botschaft deutlich gemacht, dass die wichtige Seestrasse von Hormus erst wieder öffnen werde, wenn Donald Trump (80) und Benjamin Netanyahu (76) von der Macht entfernt seien. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur Wana.
In seiner Botschaft beschrieb Zolghadr die vergangenen 200 Tage als eine Zeit des Widerstands und der Standhaftigkeit des iranischen Volkes. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit, die in dem Krieg getöteten Zivilisten und Militärangehörigen zu rächen.
Vor allem der letzte Teil seiner Botschaft hatte es in sich. Darin erklärte Zolghadr wörtlich: «Unsere Kämpfer werden die Strasse von Hormus erst dann wieder öffnen, wenn der kriminelle Trump und der blutrünstige Netanyahu von der Macht entfernt sind, und dies ist die erste Phase der Rache des iranischen Volkes.»