Stinkendes Souvenir aus den Türkei-Ferien
Zollbeamte stossen am Düsseldorfer Flughafen auf Ekel-Koffer

Ein übel stinkenden Koffer weckte am Düsseldorfer Flughafen den Verdacht der Kontrolleure. Ein Mann brachte sein Jagd-Souvenir aus der Türkei mit: einen verwesenden Wildschein-Schädel.
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Als die Beamten den Koffer öffneten, schlug ihnen der Verwesungsgeruch eines Wildschweinschädels entgegen.
Foto: Hauptzollamt Düsseldorf

Darum gehts

  • Düsseldorfer Zoll entdeckt fauligen Wildschweinschädel bei Reisendem aus der Türkei
  • Schädel mit Haar- und Fleischresten sorgte für starken Verwesungsgeruch
  • 800 zusätzliche Zigaretten führten zu 230 Euro Geldstrafe für den Reisenden
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Als ein Reisender nach seinen Türkei-Ferien seinen Koffer durch den anmeldefreien Zollbereich am Düsseldorfer Flughafen zog, stieg den Zollbeamten direkt ein ekelerregender und penetranter Gestank aus dem Gepäck in die Nase. 

Auf den Röntgenbildern fiel den Zöllnern dann ein seltsames Objekt auf, heisst es in der Medienmitteilung des Hauptzollamts Düsseldorf vom Freitag weiter. War hier etwa ein Schädel mit mächtigen Zähnen zu sehen? 

Fauliges Souvenir aus den Türkei-Ferien

Als die Zollbeamten den Koffer öffneten, schlug ihnen der heftige Verwesungsgeruch mit voller Wucht entgegen. Eingewickelt in Plastiktüten hatte der Reisende aus Belgien ein ganz spezielles Souvenir transportiert: einen Wildschweinschädel samt Unterkiefer und enormen Hauern! 

Die Haar- und Fleischreste am Tierschädel verfaulten und stiessen einen beissenden Gestank aus. Der gebürtige Türke, der aus Kayseri nach Düsseldorf eingereist war und seinen Heimweg nach Belgien antreten wollte, erklärte, dass es sich um eine Jagdtrophäe aus den Ferien handle. 

Geldstrafe wegen Zigaretten-Schmuggels

Grundsätzlich sei dies nicht verboten, zumal Wildschweine nicht unter Artenschutz stehen, erklärt das Hauptzollamt Düsseldorf in seiner Medienmitteilung. Die verwesenden Fleisch- und Hautreste stellten jedoch ein erhebliches Risiko aufgrund von Tierseuchen dar. 

Die Beamten entsorgten den Wildschweinschädel daher an Ort und Stelle. Eine Strafe gab es für den Reisenden nicht, jedoch eine Verwarnung. Ganz ungeschoren kam der Mann aus Belgien jedoch nicht davon. Neben dem fauligen Souvenir hatte er auch deutlich zu viele Zigaretten im Gepäck. Anstatt der 200 erlaubten befanden sich 800 Zigaretten in seinem Koffer. Dafür gab es eine Geldstrafe von knapp 230 Euro (rund 211 Franken). 


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