Darum gehts
- Keir Starmer verkündete am Rücktritt als Premierminister Grossbritanniens
- US-Präsident Trump kritisiert Starmer wegen Einwanderung und Energiepolitik
- Andy Burnham wird als Favorit für Nachfolge gehandelt
Rücktritt oder nicht? Ganz Grossbritannien wartete am Montag auf ein Statement von Premierminister Keir Starmer (63). Für gewöhnlich gut informierte Medien wie «The Guardian» und «The Observer» berichteten zuvor, dass der Labour-Politiker am Montag seinen Abgang verkünden will. Und sie behielten recht. Starmer verkündete am Vormittag vor der Presse seinen Abgang – sowohl als Parteichef als auch als Premierminister.
Starmer stand zuletzt unter zunehmendem Druck aus der eigenen Partei. Auch seine Umfragewerte waren enttäuschend gewesen.
Trump verkündet Starmers Rücktritt
Vor dem Wochenende hatte Starmer noch betont, im Amt bleiben zu wollen. Obwohl ihm mehrere Abgeordnete und Kabinettsmitglieder der Labour-Partei zum Rücktritt geraten haben sollen, darunter laut Sky News unter anderem Aussenministerin Yvette Cooper (57). Nun doch der Sinneswandel?
Darauf deutet auch ein Post von US-Präsident Donald Trump (80) von Sonntag hin. Der Republikaner wünschte dem Labour-Politiker in einem Post auf Truth Social am Sonntag «alles Gute». «Keir Starmer wird als Premierminister des Vereinigten Königreichs zurücktreten», gab der US-Präsident bekannt. Starmer habe «bei zwei sehr wichtigen Themen kläglich versagt – Einwanderung und Energie», so Trump weiter. Als Favorit auf die Nachfolge gilt Starmers Rivale Andy Burnham, Gemeindepräsident der Greater-Manchester-Region.