Nach Trump-Bitte
Musk hebt Starlink-Drosselung für Ukraine wieder auf

Tech-Milliardär Elon Musk hat einem Bericht zufolge die Einschränkungen für seine Starlink-Satellitensysteme in der Ukraine wieder aufgehoben. Dies, nachdem ihn US-Präsident Donald Trump darum gebeten hatte.
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Elon Musk (55) hat einem Bericht zufolge die Drosselung seiner Satellitensysteme für die Ukraine aufgehoben.
Foto: imago/ZUMA Press
Alexander Terwey Ringier
Alexander TerweyStv. Teamlead News-Desk

Die Satellitensysteme von Starlink laufen offenbar wieder ohne Einschränkungen in der Ukraine. Dies geht aus einem Bericht des «Wall Street Journal» hervor. Demnach soll US-Präsident Donald Trump (80) SpaceX-Chef Elon Musk (55) angerufen und ihn gebeten haben, die Einschränkungen aufzuheben. Konkret geht es um Geschwindigkeitsbeschränkungen für die Starlink-Satellitensysteme.

Erst am Mittwoch hatte das «Wall Street Journal» unter Berufung auf zwei Informanten berichtet, dass Musk die Verlangsamung von Starlink in der Ukraine selbst angeordnet haben soll. Unklar ist aber weiterhin, ob Trump vorab über die Drosselung des Systems informiert wurde. Während ein Informant behauptete, Trump und Musk hätten die Entscheidung vorab besprochen, behauptete der andere, sie hätten sie erst im Nachhinein besprochen.

Probleme mit Starlink vergangene Woche

Die Starlink-Systeme sind für die ukrainischen Streitkräfte im Krieg von entscheidender Bedeutung, etwa für die Kommunikation unter den Truppen und für Aufklärungsarbeit an der Front.

Bereits in der vergangenen Woche schienen die Satellitensysteme nicht mehr einwandfrei zu funktionieren. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (48) kritisierte daraufhin die USA für die Drosselung der Geschwindigkeit.

Am Donnerstagabend meldeten ukrainische Soldaten von der Front, dass sich die Geschwindigkeiten von Starlink verbessert hätten.

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