Darum gehts
- 21-Jährige stirbt bei Bungee-Sprung in São Paulo an ungesicherter Brücke
- Betreiber vergassen, Sicherheitsseil zu befestigen – Frau stürzte tödlich ab
- 290 Dollar kostete der Sprung; sechs Personen von Polizei befragt
Es sind dramatische Szenen: Eine 21-jährige Frau ist bei einem Bungee-Sprung in São Paulo, Brasilien, tödlich verunglückt. Der tragische Vorfall ereignete sich an der Ponte do Esqueleto, einer ungenutzten Brücke, die als beliebter Spot für Extremsportler gilt, berichten brasilianische Medien.
Laut CNN Brasil hatten die Betreiber des Bungee-Jumping-Unternehmens vergessen, das Sicherheitsseil zu befestigen. Die Frau stürzte ungesichert in die Tiefe und war sofort tot.
Zeugen des Unfalls berichteten von Schreien und Entsetzen, als klar wurde, dass die junge Frau ohne jegliche Sicherung von der Brücke geworfen wurde.
Mitarbeiter werden befragt
Videos des schockierenden Moments kursieren auf Social Media und zeigen das Versagen der Sicherheitsvorkehrungen. Die Frau hatte rund 290 Dollar für den Sprung bezahlt, inklusive Videoaufzeichnung, die den Sprung dokumentieren sollte. Rettungskräfte trafen schnell am Unfallort ein, konnten jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.
Die Polizei befragte insgesamt sechs Personen – darunter drei Mitarbeiter des Unternehmens, das die Sprünge anbietet.
Die Ponte do Esqueleto war bereits in der Vergangenheit Schauplatz schwerer Unfälle. Laut Behördenberichten mangelt es an rigorosen Sicherheitskontrollen. Trotz der Risiken zieht die Brücke weiter Adrenalin-Junkies an, die den Nervenkitzel suchen.