Schüsse bei Trump-Dinner
Angeklagter plädiert auf nicht schuldig

Cole Tomas Allen soll am 26. April beim White House Correspondents’ Dinner mit einer Schrotflinte bewaffnet ins Hotel eingedrungen sein. Ein Secret-Service-Beamter wurde getroffen. Allen plädierte vor Gericht auf nicht schuldig.
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Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire
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Janine EnderliRedaktorin News

Der Amerikaner Cole Tomas Allen hat sich vor einem Bundesgericht in Washington, D.C. in mehreren schwerwiegenden Anklagepunkten für nicht schuldig erklärt, wie «CNN» berichtet. Dem Mann wird vorgeworfen, Ende April beim jährlichen White House Correspondents’ Dinner die Sicherheitsabsperrungen durchbrochen und einen bewaffneten Angriff verübt zu haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll Allen am 26. April mit einer Schrotflinte bewaffnet das Hotel betreten haben, in dem das traditionsreiche Korrespondentendinner stattfand. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich Präsident Donald Trump sowie zahlreiche hochrangige Regierungsvertreter in einem anderen Bereich des Gebäudes.

Die Ermittler werfen Allen vor, beim Passieren einer Sicherheitskontrolle das Feuer eröffnet zu haben. Dabei wurde ein Beamter des United States Secret Service von einem Schuss in seiner Schutzweste getroffen, überlebte den Angriff jedoch. Neben dem Vorwurf des versuchten Mordes am Präsidenten bekannte sich Allen auch im Anklagepunkt wegen Körperverletzung an einem Bundesbeamten auf nicht schuldig.

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