Darum gehts
- Lufthansa-Flug musste am 26. September in Lyon wegen brennender Powerbank notlanden
- Crew sicherte das Gerät in einer Brandschutztasche, Luftnotlage erklärt
- Passagiere auf alternative Flüge für 27. September umgebucht
Rauch, Feuer und eine ausserplanmässige Landung: Weil eine Powerbank auf einem Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Lissabon am Samstagabend zu brennen anfing, musste die Maschine in Frankreich notlanden.
Zuvor riefen die Piloten eine Luftnotlage aus. Setzen Piloten den Code 7700 ab, deutet dies nicht immer auf einen absoluten Notfall hin. Vielmehr dient die Zahlenkombination auch dazu, dem betroffenen Flugzeug entsprechende Priorität im Luftraum einzuräumen.
Gerät in Brandschutztasche gesichert
Nach einem Höhenverlust über der Schweiz landete der Flieger schliesslich sicher in Lyon.
Gegenüber RTL bestätigte die Lufthansa, dass die Crew das Gerät in einer Brandschutztasche sicherte. «Aus Sicherheitsgründen entschied sich die Cockpitcrew für eine Ausweichlandung in Lyon und erklärte Luftnotlage, um eine priorisierte Landung zu erhalten.»
Für die Weiterreise am Sonntag wurden alternative Flüge organisiert. Laut dem Sender erklärte die Fluggesellschaft weiter: «Die Passagiere wurden auf alternative Flugverbindungen für den 27. September umgebucht, um ihre Reise nach Lissabon fortzusetzen.»
Sicherheit als oberste Priorität
Lufthansa erklärte gegenüber dem Sender, man bedauere den Unterbruch. Die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen habe jedoch jederzeit oberste Priorität.
Bereits Mitte September musste eine KLM-Maschine ihren Flug von Amsterdam nach Curaçao abbrechen. Die Powerbank des ehemaligen CEO der Fluggesellschaft war in Flammen aufgegangen.
Im August rauchte es auch aus einer Powerbank auf dem Flug Zürich-Boston. Die Swiss-Crew entschied, in Dublin zwischenzulanden.