Darum gehts
- Swiss-Flug LX52 nach Boston musste wegen Rauch in Kabine nach Dublin umgeleitet werden
- Ursache war überhitzte Powerbank in der Businessklasse
- 218 Personen an Bord, darunter 206 Passagiere und 12 Crewmitglieder
Swiss-Flug LX52 von Zürich nach Boston hat nach Rauch in der Kabine über dem Atlantik ein Notsignal abgesetzt. Die Maschine machte kehrt und flog Dublin an.
Überhitzte Powerbank
Laut einem Blick-Leserreporter gab es Rauch in der Businessklasse infolge einer überhitzten Powerbank. Der Airbus A330-300 setzte nach rund fünfstündigem Flug sicher in der irischen Hauptstadt auf.
Swiss-Mediensprecherin Meike Fuhlrott bestätigte den Zwischenfall gegenüber Blick. Der Flug, der am Sonntag um 18.33 Uhr gestartet war, habe wegen «Rauchentwicklung in der Kabine» eine «Ausweichlandung in Dublin» eingeleitet. Das Notsignal wurde abgesetzt, um mit Priorität zu landen. «In einer solchen Situation gehen unsere Crews keine Risiken ein und entscheiden sich immer für die sicherste Variante», so Fuhlrott.
Ursache für die Rauchentwicklung war eine Powerbank, so Swiss.
218 Personen an Bord
An Bord befanden sich 206 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder.
Man arbeite mit Hochdruck daran, für die Passagiere so schnell wie möglich eine geeignete Lösung für die Weiterreise zu finden, heisst es. Die Betroffenen werden für die Nacht in Hotels untergebracht.
Der umgeleitete Swiss-Airbus wird leer nach Zürich zurückgeflogen.