Darum gehts
- Rettungsteam startet Donnerstagmorgen Rettungsversuch für Wal Timmy bei Poel
- Ein Luftkissen soll den Wal von einer Sandbank befreien
- Seit 6 Uhr versammeln sich Zuschauer, US-Ärztin reist extra an
Es ist wohl die letzte Hoffnung für Ostsee-Wal Timmy. Am Donnerstag wollen Retter und Experten noch einen letzten Versuch starten, das Tier von der Sandbank vor der Insel Poel wegzuhieven. Dabei soll ein spezifischer Luftkissen-Trick zur Anwendung kommen. Mit der Rettung soll laut «Bild»-Informationen gegen 8 Uhr gestartet werden – zuvor hiess es, die Experten wollen bereits um 6 Uhr mit dem Rettungsversuch beginnen.
Das Ziel: Ein Luftkissen unter den Körper des Tiers zu platzieren. Zuerst solle der vordere Teil des Wals frei gespült werden. Danach soll das Kissen eingesetzt werden, um das Tier vorsichtig aus dem Wasser zu heben. Anschliessend solle der Wal auf einer Plane zwischen zwei Pontons transportiert werden. Ziel sei eine Rückführung über die Nordsee bis in den Atlantik.
Minister: «Die Verantwortung liegt nicht mehr bei uns»
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (67) hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass Timmy in die Obhut der Privatinitiative übergeben wird. «Die Verantwortung liegt jetzt nicht mehr bei uns», sagte er im Rahmen einer Medienkonferenz. Eine solche Lebendbergung hat es in dem Bundesland bis anhin noch nie gegeben, erklärten die Behörden.
Wie «Focus» berichtet, sind bereits seit 6 Uhr Zuschauer anwesend. Zudem hat eine US-Ärztin angekündigt, extra für die Walrettung nach Deutschland zu fliegen. Blick hält dich über alle wichtigsten Updates der Walrettung auf dem Laufenden.