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Am stärksten bewaffnetes Kriegsschiff nach 28 Jahren wieder auf See:Das Putins Atomschiff Admiral Nachimow

Relikt aus der Sowjetzeit
Warum Putins gigantischer Atomkreuzer nach 28 Jahren wieder in See sticht

Ein gigantischer russischer Atomkreuzer kehrt nach 28 Jahren wieder aufs Wasser zurück. Das Schiff könnte rasch zum Flaggschiff der russischen Marine avancieren. Doch warum fährt es gerade jetzt wieder über die Weltmeere?
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Die russische Marine bekommt Zuwachs. Nach 28 Jahren sticht die Admiral Nachimow wieder in See.
Foto: Staatliche Medien

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Russlands grösstes Kriegsschiff kehrt nach 28 Jahren Restaurierung zurück ins Meer
  • Admiral Nachimow: Nuklear betriebener Schlachtkreuzer mit enormer Feuerkraft und KI-Technologie
  • Modernisierung kostete 1,24 Milliarden Euro, Schiff kann mit 80 Marschflugkörpern bestückt werden
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Janine EnderliRedaktorin News

Es ist definitiv ein beeindruckender Anblick: Das grösste und am stärksten bewaffnete Kriegsschiff der Welt, ein Relikt aus Sowjetzeiten, sticht nach 28 Jahren Restaurierung wieder in See.

In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass die russische Armee seinen Atomkreuzer Admiral Nachimow wieder zu Wasser gelassen hat. Das Fachportal «The Military Magazine» spricht von einem «Monster der Luftverteidigung».

Und tatsächlich: Mit einer Länge von 250 Metern ist der nuklear betriebene Schlachtkreuzer ein wahrer Gigant. Das Schiff wurde einst entwickelt, um Nato-U-Boote und ganze Flugzeugträgerverbände auszuschalten. Nun wurde es erstmals wieder im Weissen Meer – ein Nebenmeer des arktischen Ozeans – bei einer Testfahrt gesichtet.

Das Schiff kann knapp 60 Kilometer pro Stunde fahren und ist 250 Meter lang.
Foto: Blick Visuals

Enorme Feuerkraft

Der Kreuzer wiegt 28'000 Tonnen und beherbergt zwei Nuklearreaktoren – und verfügt über eine enorme Feuerkraft. Das Schiff soll künftig mit bis zu 80 Marschflugkörpern bestückt werden. Es gehört zur sogenannten Kirow-Klasse und wurde ursprünglich 1988 in Dienst gestellt.

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Seit 1997 war der gigantische Kreuzer dann aber nicht mehr im Einsatz. Bis jetzt: Nach einem umfassenden Upgrade sei er nun wieder bereit, gegen «moderne Bedrohungen» vorzugehen, wie russische Medien berichten. Die Wiedereinweihung war bereits für 2018 geplant, der Abschluss der Arbeiten verzögerte sich jedoch erheblich.

Ausrüstung ermöglicht Start von Hyperschallraketen

Die Modernisierung umfasst eine erhebliche Aufrüstung der Bewaffnung. Der Kreuzer soll neu über bis zu 174 Startzellen für Raketen verfügen – darunter auch Hyperschallraketen. Laut russischen Medien seien einige dieser Raketen in der Lage, Ziele anzugreifen, die 2500 Kilometer entfernt liegen. Um die Ziele präzis zu erfassen, werde auf KI-Technologie gesetzt.

Zusätzlich soll das Schiff mit S-400-Luftabwehrsystemen ausgerüstet sein, die zur Verteidigung des eigenen Luftraums vorgesehen sind.

Aufgrund dieser Modifizierungen bezeichnen Fachportale die Admiral Nachimow als eines der am stärksten bewaffneten Kriegsschiffe weltweit. 1,24 Milliarden Euro (1,3 Milliarden Franken) wurden in das Projekt investiert.

Wird die russische Flotte jetzt gefährlicher?

Mit der Rückkehr würde die russische Marine an bedeutender Stärke gewinnen. Dies zu demonstrieren, dürfte das Ziel von Kreml-Chef Wladimir Putin sein. Die Admiral Nachimow soll voraussichtlich das neue Flaggschiff der russischen Nordflotte werden.

Die geopolitische Dimension: Der Kreuzer soll die russische Präsenz im Nordatlantik und in der strategisch wichtigen Arktisregion verstärken. Dies wird als Antwort auf die verstärkte Nato-Präsenz in diesen Gewässern interpretiert.

Auch die symbolische Bedeutung des Schiffs aus Sowjetzeiten spielt eine Rolle. Erinnerungen an den Kalten Krieg tauchen in der russischen Öffentlichkeit immer wieder auf. Jüngst tauchte der russische Aussenminister Sergei Lawrow (75) beim Trump-Putin-Gipfel in Alaska in einem Pulli auf, auf dem in kyrillischen Buchstaben die Abkürzung für Sowjetunion stand. In unserem Newsticker bleibst du über alle Entwicklungen im Ukraine-Krieg auf dem Laufenden.

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