Darum gehts
- Deutsche Millionärs-Erbin tot in Safari-Lodge in Südafrika gefunden
- Polizei bestätigt: Beide starben durch Schüsse, Selbstmord laut Anwälten
- Caroline von Rantzau (26) und Arno Koen (43) betroffen
Die Todesfälle sorgten für ein grosses Rätsel in Südafrika. Vor mehr als zwei Wochen wurde die deutsche Multimillionärs-Erbin Caroline von Rantzau (†26) tot in ihrer Safari-Lodge in Südafrika aufgefunden. Nur einen Tag zuvor wurde die Leiche des Finanzmanagers Arno Koen (†43) auf demselben Anwesen entdeckt. Beide waren laut der Polizei durch Schüsse gestorben. Koën verwaltete die Finanzen der Familie und war zudem für die Gästebuchungen zuständig.
Lange und intensiv wurde über die Todesursache der beiden spekuliert. Jetzt geben die Anwälte der Millionärsfamilie die Todesursache bekannt. Wie die «Bild» berichtet, haben sich sowohl Caroline von Rantzau als auch Arno Koen das Leben genommen.
Manager als «Ziehvater» beschrieben
Zunächst hiess es, die Multimillionärs-Erbin sei am 1. Juni bei einem nicht näher beschriebenen «Unfall» ums Leben gekommen. Laut Ermittlungen der Polizei starb die junge Frau durch einen Schuss in ihrem Zimmer.
Caroline von Rantzau galt als Nachwuchsmanagerin der bekannten Hamburger Reeder-Dynastie. Laut «Bild» soll sie eine enge Beziehung zum Finanzmanager gehabt haben. Gegenüber Vertrauten habe sie ihn als eine Art «Ziehvater» beschrieben.
Witwe enttäuscht
Noch am Sonntag zeigte sich die Witwe des verstorbenen Koen enttäuscht über die Familie von Caroline von Rantzau. «Es wurde mir nicht gesagt, was passiert ist. Das Personal von der Farm sagte mir nur, dass er durch den Schuss aus einer Waffe gestorben ist.»
Die Kommunikation zwischen ihr und der Familie von Rantzau sei praktisch nicht vorhanden. Seit dem Tod meines Mannes gibt es keinerlei Kontakt zwischen mir und der Familie von Rantzau», sagt sie. Und weiter: «Ich bin also genauso ahnungslos wie Sie. Es gab keine Beileidsbekundungen, gar nichts.»
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da:
- Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: Telefon 143 www.143.ch
- Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147 www.147.ch
- Weitere Adressen und Informationen: www.reden-kann-retten.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
- Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
- Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: www.nebelmeer.net
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da:
- Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: Telefon 143 www.143.ch
- Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147 www.147.ch
- Weitere Adressen und Informationen: www.reden-kann-retten.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
- Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
- Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: www.nebelmeer.net