Rätsel im Dschungel entdeckt
Was ist das für eine Linie mitten im Amazonas?

Eine mysteriöse Linie im Amazonas-Dschungel sorgt für Rätselraten: Auf Google Maps entdeckt eine Userin die kilometerlange Markierung. Was steckt dahinter?
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Diese schnurgerade Linie im Amazonas sorgt in den sozialen Medien für hitzige Diskussionen.
Foto: Screenshot Google Maps

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Userin entdeckt mysteriöse Linie im Amazonas auf Google Maps
  • Grenzmarkierung schützt indigenes Gebiet Paraná do Boá-Boá in Brasilien
  • Stamm der Nadöb zählt nur noch 340 Mitglieder laut brasilianischer NGO
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Mattia JutzelerRedaktor News

Die Userin «Science girl» macht auf Google Maps eine interessante Entdeckung und teilt diese gleich auf X, ehemals Twitter. Im Nordwesten Brasiliens, mitten im Dschungel des Amazonas, ist eine kilometerlange, schnurgerade Linie zu erkennen. Eine Strasse? 

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Die rätselhafte Gerade sorgt für mächtig Wirbel. Der Post wurde auf X bereits über 1,5 Millionen Mal angeschaut. In den Kommentaren wird wild über den Ursprung und den Nutzen der geheimnisvollen Linie spekuliert. «Solche Dinge erinnern uns daran, dass es auf diesem Planeten noch immer echte Geheimnisse gibt», schreibt eine Person unter das Foto.

Grenze zum indigenen Territorium

Aber was steckt denn nun dahinter? So viel ist sicher: Es sind keine Aliens und auch keine geheime Militärbasis. Die Lösung: Bei der Linie handelt es sich offenbar um eine physische Grenzmarkierung von Funai, Brasiliens nationaler Behörde für indigene Angelegenheiten.

Tatsächlich befindet sich die Linie genau auf der Grenze zum indigenen Territorium Paraná do Boá-Boá, das vom Stamm der Nadöb bewohnt wird. Dieser Stamm hat laut Schätzungen noch knapp 340 Mitglieder. Laut Funai sollen solche Grenzmarkierungen «die tatsächliche Ausdehnung des Gebiets im Besitz der indigenen Bevölkerung festlegen, den Schutz der festgelegten Grenzen sicherstellen und Eindringlinge fernhalten».

Auch Betonpfosten und Schilder im Einsatz

Neben solchen offensichtlich erkennbaren Markierungen greift Funai zum Grenzschutz des indigenen Landes in Brasilien aber noch auf weitere Massnahmen zurück.

So können etwa Betonpfosten oder einfache Schilder am Rande indigener Ländereien zum Einsatz kommen. Auf diese Weise wird zum Beispiel der Kawahiva-Stamm vor Holzfällern geschützt, wie der «Guardian» berichtet.

Diese Massnahmen sind wichtige Mittel, um die Holzfäller davon zu überzeugen, dass die Regierung den Schutz des Gebiets ernst nimmt.

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