Darum gehts
- Britin tot auf Superyacht «Lind» in Palma gefunden, Polizei ermittelt
- Yacht-Miete kostet 300'000 Fr pro Woche während Hochsaison
- 29-Jährige starb vermutlich natürlich, Autopsie soll Ursache klären
Schock-Fund auf der 28 Millionen Franken teuren Superyacht Lind: In einer Kabine wurde der leblose Körper der Britin Charlotte C.* am Sonntagabend entdeckt. Das Schiff liegt aktuell im Hafen von Palma de Mallorca. Ihre Kollegen hatten gegen 21 Uhr Alarm geschlagen, weil die junge Frau nicht auf ihre Nachrichten und Anrufe reagierte.
Wie die «Daily Mail» berichtet, geht die Polizei derzeit von einer natürlichen Todesursache aus. Dennoch soll eine am Institut für Rechtsmedizin von Palma durchgeführte Autopsie die genauen Todesumstände klären.
Yacht gehört deutschem Milliardär
Charlotte C. wurde in Sambia geboren und lebte seit mehreren Jahren in Europa. Sie befand sich zum Zeitpunkt ihres Todes auf der Luxusyacht des deutschen Milliardärs Peter Alexander W.*. Die Lind, ein Designerstück von Tim Heywood, wurde in den Niederlanden gebaut und bietet bei einer Länge von 52 Metern Platz für zehn Gäste und 13 Crewmitglieder. Sie verfügt über ein Open-Air-Kino und einen Fitnessraum – dementsprechend viel kostet die Miete: In der Hochsaison werden gute 300'000 Franken pro Woche fällig.
Wie in solchen Fällen üblich, haben die Ermittler bereits Charlotte C.s Kollegen befragt. «Alles deutet darauf hin, dass ihr Tod auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist», sagt eine Quelle zur «Daily Mail». «Aktuell wird der Fall nicht als Verbrechen behandelt, die Ergebnisse der Autopsie stehen jedoch noch aus.»
* Namen bekannt