Darum gehts
- An Putins Geburtstag griff Russland Kiew massiv an.
- Laut Reuters traf es zivile Infrastruktur, zwei starben.
- In Dnipro gab es Schäden, in Pryluky vier Tote und 20 Verletzte.
Kreml-Chef Wladimir Putin feiert am Mittwoch seinen 74. Geburtstag. Eine Entlastung für die Ukraine gab es deswegen allerdings nicht. In der vergangenen Nacht hagelte es Raketen und Drohnen auf die Hauptstadt Kiew.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters wurde vor allem zivile Infrastruktur, etwa Wohn- und Lagerhäuser, zum Ziel der russischen Angriffe. «Die Raketen treffen uns Schlag auf Schlag. Mindestens zehn bis zwölf Explosionen, soweit ich zählen kann», berichtete ein Reporter der Zeitung «Kyiv Independent» aus dem Stadtzentrum.
Mindestens zwei Menschen starben bei einem Feuer in einer Garage, das durch eine Explosion ausgelöst wurde. Das bestätigte der Bürgermeister Kiews, Vitali Klitschko, in einer Nachricht auf Telegram.
Vier Tote bei Angriff in Pryluky
Auch in anderen Teilen des Landes kam es in der Nacht auf Mittwoch zu russischen Attacken. Bei Luftangriffen auf die südöstliche Stadt Dnipro wurden eine Industrieanlage sowie Verkehrsinfrastruktur beschädigt.
In der Stadt Pryluky, östlich von Kiew, traf eine russische Rakete zudem ein mehrstöckiges Wohnhaus. Laut ukrainischen Behörden starben vier Personen bei dem Angriff, mindestens 20 weitere wurden verletzt.