Probleme mit dem Radar
Sieben grosse US-Flughäfen stehen still

Wegen eines Radar-Ausfalls in Philadelphia kommt es am Montag zu einem Flugchaos in New York, New Jersey und Pennsylvania. Schuld sind Probleme beim Radar und der Kommunikation der US-Flugsicherung. Auch ein Swiss-Maschine macht über Irland kehrt.
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Auch am Flughafen John F. Kennedy (JFK) in New York können zeitweise keine Flüge stattfinden.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Flüge an US-Flughäfen Montag wegen Radarausfall ausgesetzt, FAA bestätigt
  • Glasfaserkabelbruch in Philadelphia verursachte Radarverbindungsausfall
  • Reparatur dauert 13 Stunden, Radar soll bis Abend wieder funktionieren
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Marian NadlerRedaktor News

Am Montag wurden Flüge an sieben Flughäfen in den USA zeitweise ausgesetzt. Betroffen waren die Airports in New York, New Jersey und Pennsylvania. Das teilte die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA mit. Hintergrund war der Ausfall einiger Radarfrequenzen des Anflugkontrollsystems am Flughafen von Philadelphia, wodurch unter anderem auch die Kommunikation bei der US-Flugsicherung gestört war, wie unter anderem Fox News berichtete.

Vom Kontrollturm in Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania aus wird der Luftverkehr an mehreren US-Flughäfen auf dem Radar kontrolliert. Dazu gehört unter anderem der Flughafen in Philadelphia und der Airport Newark Liberty in New Jersey. Am John F. Kennedy International Airport, den LaGuardia Airport und den Westchester County Airport in New York kam es zudem zu einem «elektrischen Problem», wie die US-Flugsicherung laut «New York Post» erklärte. Laut der Nachrichtenagentur Reuters ging auch an den Flughäfen in Boston im Bundesstaat Massachusetts und Teterboro in New Jersey nichts mehr.

Swiss-Flug betroffen

Laut Behördenangaben habe das Radar seine primäre Verbindung verloren. Als das Personal auf die Backup-Verbindung umschalten wollte, sei festgestellt worden, dass das dafür nötige in New Jersey verlegte Glasfaserkabel versehentlich bei Bauarbeiten beschädigt worden war. Es sei etwa 183 Meter lang, sagte der Chef der US-Luftsicherung Bryan Bedford, vor Reportern. Gegen Abend sollte das Radar wieder funktionieren, die Reparatur des Glasfaserkabels würde aber etwa 13 Stunden in Anspruch nehmen. Reisende müssen an der US-Ostküste mit Verspätungen und weiteren negativen Auswirkungen auf den Flugplan rechnen.

«Ein Bauarbeiterteam der Amtrak (Bahnunternehmen, anm. d. Red.) hat in New Jersey versehentlich eine Glasfaserleitung durchtrennt, was zu einem Telekommunikationsausfall führte und die FAA zwang, Flüge im Nordosten zu unterbrechen», bestätigte auch US-Verkehrsminister Sean Duffy auf X. Amtrak ist die nationale Gesellschaft für Personenverkehr auf der Schiene in den USA. 

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Auch Swiss betroffen

Das Chaos an den US-Flughäfen hatte auch Auswirkungen auf Flug LX18, der in Zürich startete, aber auf dem Weg zum Newark Liberty International Airport in New Jersey am Montagabend Schweizer Zeit über Irland umkehrte. Das zeigten Daten von Flightradar24. Auch ein Lufthansa-Flug machte kehrt.

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92 Flüge allein am Flughafen Newark umgeleitet

Um das Problem zu beheben, müsse der gesamte Betrieb eingestellt – der Luftraum quasi «bereinigt» – werden, um die Sicherheit aller Flüge zu gewährleisten, ergänzte Bedford. Bislang wurden allein am Flughafen Newark 92 Flüge in andere Regionen umgeleitet. Die genaue Zahl der Flugausfälle könne er nicht nennen, fügte Bedford hinzu. 

Immerhin: Verkehrsminister Duffy vermeldete am späteren Abend Schweizer Zeit, dass der Flugstopp am Flughafen LaGuardia in New York und dem Airport von Philadelphia wieder aufgehoben werden konnte.

Die Probleme im US-Luftraum ereignen sich kurz vor der jährlichen Uno-Generalversammlung in New York, wo sich am Dienstag die Staats- und Regierungschefs der Welt versammeln werden. Es werden mehr als 130 Offizielle aus aller Welt erwartet. An den drei internationalen Flughäfen, die New York City bedienen, kommt es weiterhin zu Ausfällen und Verspätungen. Noch ist unklar, wie sich diese auf den Dienstag auswirken werden.

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