Gericht verurteilt sie zu siebenmal lebenslänglich
Mutter zwingt Tochter (11) nach Missbrauch durch Stiefvater zu Hausgeburt

Sie liess den schweren Missbrauch zu und zwang ihr Kind zur Hausgeburt: Im US-Bundesstaat Oklahoma wurde eine Mutter zur Höchststrafe verurteilt. Ihr Partner hatte die elfjährige Tochter missbraucht und geschwängert.
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Die 34-jährige Cherie Walker wurde im Bundesstaat Oklahoma zu einer siebenfachen lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • In Oklahoma erhält eine Mutter siebenmal lebenslänglich wegen Beihilfe zum Missbrauch der Tochter
  • Die Mutter schützte die Elfjährige nicht und zwang sie zu einer heimlichen Hausgeburt daheim
  • DNA-Tests ergaben, dass der Stiefvater der Elfjährigen der Vater des Babys ist, laut Polizei
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Siebenmal lebenslänglich: Dieses Urteil traf eine Mutter im US-Bundesstaat Oklahoma, wie das US-Magazin «People» berichtet. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass Cherie Walker (34) ihre elfjährige Tochter nicht vor dem jahrelangen Missbrauch ihres Partners schützte – und die Schwangerschaft durch den Stiefvater tatenlos geschehen liess.

Das Martyrium der Schülerin flog auf, als das Mädchen das Baby zur Welt brachte. Anstatt das schwangere Kind in ärztliche Behandlung zu geben, hatte Walker die 11-Jährige zu einer heimlichen Entbindung zu Hause gezwungen. Erst danach schalteten sich die Behörden ein.

Stiefvater gesteht Taten

Ermittlungen und DNA-Tests brachten die Wahrheit ans Licht: Der biologische Vater des Säuglings ist der Lebensgefährte der Mutter, Dustin Walker – der Stiefvater des Mädchens. Die Polizei nahm beide fest.

Der Mann gestand die Taten und erhielt einmal lebenslänglich. Die Mutter wurde wegen Beihilfe zu schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern und schwerer Vernachlässigung schuldig gesprochen. Das Gericht zog in seinem Urteil mit der Höchststrafe, siebenmal lebenslänglich, einen Schlussstrich unter das Verfahren.

Über das weitere Schicksal des Mädchens und des Babys ist nichts bekannt.

Parallelen zu Schock-Fall in Argentinien

Der Fall erinnert an ein Verbrechen, das in Südamerika für Entsetzen sorgte: In der Ortschaft Colonia Dora im Norden Argentiniens brachte eine 25-jährige Mutter ihre erst zehnjährige Tochter wegen heftiger Bauchschmerzen ins Spital.

Die Schock-Diagnose der Ärzte: Das Kind war bereits im sechsten Monat schwanger! Die Mediziner alarmierten sofort die Polizei, woraufhin die Beamten den 33-jährigen Stiefvater des Mädchens festnahmen. Besonders tragisch: Die Mutter des Opfers erwartet derzeit ebenfalls ein Kind von ihm.

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