Darum gehts
- USA und Ukraine erstellen überarbeiteten Friedensplan für Ukraine-Krieg
- US-Sonderbeauftragter Steve Witkoff soll ihn Wladimir Putin in Moskau vorstellen
- US-Präsident Donald Trump ordnet Treffen zwischen US-Unterhändler und Ukrainern an
Im Ringen um einen Friedensplan für ein Ende des Ukraine-Kriegs haben Vertreter der USA und der Ukraine bei Gesprächen in Genf gemeinsam einen überarbeiteten Entwurf erstellt. Nun soll der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff (68) damit beim russischen Präsidenten Wladimir Putin (73) vorstellig werden.
Wie US-Präsident Donald Trump (79) auf seinem Portal Truth Social schreibt, soll Witkoff in der kommenden Woche damit nach Moskau reisen. Der urprüngliche 28-Punkte-Plan wurde gemäss Trump mit zusätzlichen «Inputs beider Seiten» verfeinert. Es gebe «nur noch wenige strittige Punkte».
Witkoff werde möglicherweise mit Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner reisen, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) gegenüber Reportern. Er sei nicht sicher, ob Kushner mitkommen werde, «aber er ist in den Prozess involviert». Das Treffen mit Kreml-Chef Putin werde wahrscheinlich in der kommenden Woche in Moskau stattfinden, fuhr Trump fort. Kreml-Berater Juri Uschakow bestätigte am Mittwoch im russischen Fernsehen das Treffen.
Zeitgleiches Meeting mit den Ukrainern
Zeitgleich mit Witkoffs Moskau-Reise soll der Unterhändler und Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium, Daniel Driscoll (38), mit den Ukrainern zusammenkommen, wie Trump weiter schreibt. Einen konkreten Zeitpunkt nennt er nicht.
Er werde dann zusammen mit Vizepräsident J. D. Vance, Aussenminister Marco Rubio, Kriegsminister Pete Hegseth und Stabschefin Susie Wiles über alle Fortschritte informiert. Er freue sich darauf, hoffentlich bald mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski (47) und Putin zusammenzukommen, so Trump. «Aber nur, wenn die Vereinbarung zur Beendigung dieses Krieges endgültig ist oder sich in der Endphase befindet.»
Die Ukraine hatte dem US-Friedensplan nach Angaben vom Dienstag grösstenteils zugestimmt. «Unsere Delegationen haben eine Übereinkunft über die wichtigsten Bestimmungen des in Genf ausgehandelten Abkommens erzielt», schrieb der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Rustem Umjerow, in einem Post auf Facebook.