Darum gehts
- USA startet am Freitag Operation Epic Fury gegen Iran, Trump befiehlt Einsatz
- Netanyahu informierte Trump über Treffen iranischer Führer, CIA bestätigte Info
- 11 Stunden nach Befehl fielen Bomben auf Teheran, Chamenei getötet
Am Freitag um 15.38 Uhr war es beschlossene Sache: Die USA werden die Operation Epic Fury starten. US-Präsident Donald Trump (79) gab den entscheidenden Befehl.
Ausschlaggebend für den Entscheid soll ein Telefonat zwischen Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu (75) vom vergangenen Montag gewesen sein, berichtet nun das US-Nachrichtenportal Axios. Letzterer hatte einen brisanten Tipp im Gepäck: Am Samstag würden sich hochrangige iranische Religionsführer – darunter auch der mittlerweile getötete Ajatollah Ali Chamenei (†86) – alle am selben Ort versammeln.
CIA bestätigte Netanyahu-Info
«Sie können alle mit einem einzigen Luftangriff getötet werden», sagte Netanyahu zu Trump und seinem Team. Das sagen drei über das Telefonat informierte Quellen.
Anschliessend bestätigte eine erste Überprüfung durch die CIA die israelischen Informationen. Die gesammelten Daten überzeugten den US-Präsidenten offenbar zunehmend.
US-Beamter: «Wir mussten das ausnutzen»
Bis Donnerstag hatte die CIA vollständig «bestätigt, dass diese Personen alle zusammen sein würden, und wir mussten dies ausnutzen», sagte eine Quelle gegenüber «Axios».
Am selben Tag riefen Trumps Gesandte Jared Kushner (45) und Steve Witkoff (68) nach stundenlangen Gesprächen in Genf an und verkündeten: Die Verhandlungen führen zu nichts. Für Trump ein weiterer Grund, zuzuschlagen.
Trump: «Israel war bereit und wir waren bereit»
Bei seinem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (70) vom Dienstag hat Trump den Krieg mit eigenen Sicherheitsinteressen begründet. Der Grund für den Kriegseintritt sei nicht Israel selbst gewesen. «Aber Israel war bereit, und wir waren bereit», sagte Trump.
Trump sagte, er sei bereits während der Verhandlungen mit dem Iran sicher gewesen, dass Teheran zuerst angreifen werde. «Und ich wollte nicht, dass das passiert.»