Darum gehts
- USA und Iran sprechen in Genf über Atomprogramm und Sanktionen.
- USA entsandte Flugzeugträger in den Nahen Osten am Donnerstagmorgen.
- Iran übermittelte am Mittwoch ersten Entwurf für neues Abkommen.
Nach Beendigung der Gespräche in Genf kündigte der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi bereits die nächsten an. Dies, obwohl die Spannungen in den vergangenen Tagen zunehmend zunahm – so lief erst am Donnerstagmorgen noch der amerikanische Mega-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford in Kreta aus – ob es in Richtung des Nahen Ostens geht, ist nicht bekannt.
Falls es jedoch tatsächlich zu erneuten Gesprächen zwischen den beiden Staaten kommen soll, dürften Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden. «Vielleicht war die Ernsthaftigkeit für das Erreichen einer Einigung sichtbarer als zuvor», sagte der Minister mit Blick auf die Gespräche.
«War die beste und ernsthafteste Runde»
Für Konsultationen mit den Regierungen in den Hauptstädten und zur Vorbereitung einiger Dokumente werde Zeit benötigt. «Es war die beste und ernsthafteste Runde», fügte er hinzu.
Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte der Iran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen.