Darum gehts
- Russland attackiert Ukraine in der Nacht auf Sonntag mit Oreschnik-Raketen
- Italien und Deutschland verurteilen die Angriffe auf zivile Infrastruktur scharf
- ARD-Studio in Kiew teils zerstört: Wände eingestürzt, Technik beschädigt
Tote, Verletzte und grosse Zerstörung: In der Nacht auf Sonntag attackierte Russland die Ukraine mit einem Grossangriff. Dabei kam auch das berüchtigte Raketensystem Oreschnik zum Zug. Die Nachricht des Einsatzes hat bei führenden Politikern Entsetzen ausgelöst. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (48) hat sich nach dem Angriff umgehend zu Wort gemeldet.
«Ich verurteile aufs Schärfste den schweren russischen Angriff, der erneut die zivile Infrastruktur in der Ukraine getroffen hat, und die damit einhergehende Steigerung der eingesetzten Waffen», so Meloni in einer Erklärung.
Auch ARD-Studio zerstört
Die Solidarität Italiens gelte dem ukrainischen Volk, das seit über vier Jahren unter den dramatischen Folgen dieses Angriffskrieges leide.
Auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (70) äusserte sich. «Die Bundesregierung verurteilt diese rücksichtslose Eskalation scharf», schrieb Merz bei X. «Deutschland steht weiter fest an der Seite der Ukraine.» EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, sie wolle nächste Woche mit den verschiedenen EU-Ländern darüber sprechen, wie der Druck auf Russland ausgeweitet werden könne.
Noch keine Antwort aus Washington
Bei den nächtlichen russischen Angriffen auf Kiew ist auch das ARD-Studio in der ukrainischen Hauptstadt massiv beschädigt und teilweise zerstört worden. Wie der WDR mitteilte, stürzten Wände ein – ausserdem gingen Fenster kaputt und Technik wurde zerstört.
US-Präsident Donald Trump (79) hat sich derweil noch nicht zum Angriff geäussert. Die USA hatten am Freitag angekündigt, die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine nicht mehr weiterführen zu wollen.