Darum gehts
- In Kanada traf laut Global News eine Schiessübung eine Gasquelle
- Die Explosion löste auf der Basis Wainwright einen Grossbrand aus
- Offiziell fehlen Zahlen; Berichte: sieben Tote, viele Verletzte
Am Samstag kam es bei einem der wichtigsten Militärstützpunkte Kanadas zu einem tragischen Unfall, bei dem mindestens sieben Menschen ums Leben kamen und viele weitere verletzt wurden.
Der Sender Global News berichtet unter Berufung auf Militärquellen, dass bei einer Schiessübung eine Gasleitung oder eine Gasquelle getroffen wurde. Das führte zu einer Explosion, und diese wiederum löste einen Grossbrand auf dem Areal aus, der sich grossflächig ausbreitete.
«Viele tapfere Militärangehörige betroffen»
Offizielle Zahlen zu den Opfern oder den Verletzten gibt es bisher nicht. Die «New York Post» berichtet aber von mindestens sieben Toten. Anwohner wurden gewarnt, sich aufgrund des sich rasant ausbreitenden Feuers vom Gebiet fernzuhalten.
Die Militärbasis befindet sich in Wainwright im kanadischen Bundesstaat Alberta im Westen Kanadas. Die Premierministerin von Alberta, Danielle Smith (55), spricht von einem «schwerwiegenden und tragischen Brand», von dem «viele unserer tapferen Militärangehörigen betroffen sind».
«Schwerwiegender Vorfall»
Auch der kanadische Premierminister Mark Carney (61) meldete sich via X zu Wort. In einem Post schrieb er: «Unsere Gedanken sind bei all den tapferen Frauen und Männern, die davon betroffen sind.» Die Geschehnisse beschrieb er als einen «schwerwiegenden Vorfall mit einem Grossbrand».
Der Stützpunkt wird von der kanadischen Armee zur Vorbereitung auf Kampfeinsätze genutzt. Rund 690 Militärangehörige und 300 zivile Mitarbeiter befinden sich täglich auf dem Areal.