Videos zeigen den Einschlagsort des Flugzeuges
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Feuerwehr im Einsatz:Videos zeigen den Einschlagsort des Flugzeuges

Maschine flog in Hochhaus
Chinesen hüllen sich nach Flugzeug-Crash in Schweigen

Ein Flugzeugabsturz in den Citic Tower in Peking schockt China: Am 28. Juni 2026 starb der Pilot, 13 Menschen wurden verletzt. Der Vorfall wirft Fragen zu Pekings Sicherheit auf – die Behörden bleiben stumm.
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Die Rettungskräfte am Einsatzort nach dem Absturz.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kleinflugzeug stürzt in Citic Tower in Peking, Pilot stirbt, 13 verletzt
  • Nur wenige Sekunden vom Regierungssitz entfernt, massive Sicherheitsbedenken geäussert
  • Flugverbotszone verletzt, chinesische Behörden geben nur 60 Wörter lange Mitteilung
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Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Vier Tage nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in den 109 Stockwerke hohen Citic Tower in Peking bleiben die Hintergründe des Vorfalls weiterhin ungeklärt. Der Pilot kam ums Leben, 13 Menschen am Boden wurden verletzt. Die chinesischen Behörden haben bislang lediglich eine ganz kurze Mitteilung veröffentlicht. Weitere offizielle Angaben fehlen nach wie vor.

Nach Informationen der BBC wurde der Betrieb von Leichtflugzeugen nach dem Unglück vorübergehend eingestellt. Mehrere Luftfahrtunternehmen bestätigten dies zwar, wollten sich jedoch nicht näher äussern.

Eine Mitarbeiterin einer Flugschule sagte gegenüber der BBC: «Man hat uns angewiesen, nicht darüber zu sprechen. Bitte wenden Sie sich an jemand anderen.» Ein weiteres Unternehmen erklärte, es könne nicht sagen, von welcher Behörde die Anweisung stamme, und beendete das Gespräch anschliessend.

Massive Sicherheitslücke

Besonders brisant ist der Absturz, weil sich der Citic Tower nur wenige Kilometer von Zhongnanhai entfernt befindet, dem streng abgeschirmten Regierungssitz der chinesischen Führung. Über dem politischen Zentrum Pekings gilt eine permanente Flugverbotszone. Der China-Analyst Bill Bishop sprach deshalb von einer «massiven Sicherheitslücke». Er schrieb, nur wenige weitere Flugsekunden hätten genügt, damit das Flugzeug Zhongnanhai erreicht hätte. Dies wäre ein Erdbeben für das Sicherheitssystem in Peking gewesen.

Während im Internet über einen Pilotenfehler, einen technischen Defekt oder sogar eine absichtliche Tat spekuliert wird, greift die chinesische Zensur konsequent durch. Videos des Einschlags wurden gelöscht, ebenso zahlreiche Fotos und Memes des markanten Wolkenkratzers, obwohl diese in keinem direkten Zusammenhang mit dem Absturz standen.

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